Straßenhandel in Berlin

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5756393300001zDie Studie “Straßenhandel in Berlin” von Noa Ha befasst sich mit Informalität und Rassismus in der neoliberalen Stadt. Sie liefert Einblicke in die alltägliche Nutzung des öffentlichen Raums, die damit gleichzeitig die Globalisierung westlicher Metropolen sichtbar macht. In der historischen Mitte von Berlin ist die Alltagspraxis von Straßenhändler_innen davon bestimmt, sich an die alltäglichen, strukturellen und institutionellen Begrenzungen anzupassen und diese herauszufordern.

Angesichts wachsender Diskriminierung fragt der das Buch nach der Inklusionsfähigkeit öffentlicher Räume in einer Stadt wie Berlin und verweist auf das problematische Verhältnis zwischen urbaner Raumnutzung, informaliserter Arbeit und rassifizierter Migration.

Noa K. Ha 2016: Strassenhandel in Berlin. Öffentlicher Raum, Informalität und Rassismus in der neoliberalen Stadt. Bielefeld: transcript.

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