Das Buch beleuchtet, inwieweit sich gesellschaftlich akzeptierte Diskurse des Islam regelmäßig mit rechtspopulistischen Aussagen mischen, die Muslime pauschal als Sicherheitsrisiko verhandeln oder ihnen grundsätzlich Rückschrittlichkeit unterstellen. Das Buch eignet sich für alle, die sich mit antimuslimischem Rassismus und seiner Verhaftung im alltäglichen Diskurs auseinandersetzen wollen. Iman Attia/Alexander Häusler/Yasemin Shooman 2014: Antimuslimischer Rassismus am rechten Rand. Münster: Unrast. Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische Projekte unterstützt. Der Link zum Buch ist: http://www.links-lesen.de/article/978-3-89771-128-0
Autor: glokal e.V.
antifra* ist ein Blog der Rosa-Luxemburg-Stiftung, in dem es um Debatte, Bildung und Vernetzung zu den Themen Migration, Neonazismus und Rassismus geht.
Americanah ist ein Roman der Autorin Chimamanda Ngozi Adichie. In ihrer Erzählung geht es um eine junge nigerianische Protagonistin und einen Protagonisten, die zu Zeiten der Militärdiktatur auswandern; um ihr Leben in den USA und schließlich ihre Rückkehr. Im Roman werden neben unterschiedlichen Motiven die Themen Rassismus und Identität zentral behandelt. Chimamanda Ngozi Adichie 2013: Americanah. Frankfurt am Main: Fischer. Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische Projekte unterstützt. Der Link zum Buch ist: http://www.links-lesen.de/article/978-3-596-18598-6
The Dishwasher ist der Blog zum gleichnamigen Magazin ‚Für studierende Arbeiterkinder‘. Auf der Website finden sich „Artikel zur sozialen Selektion in der Bildung, Bildungsbenachteiligung und zum Klassismus in der Bildung und in anderen Bereichen.“ (Selbstbeschreibung des Projektes). Im Blog stehen einzelne Artikel aus dem Magazin zum Download bereit.
Das Refugee Radio Network (RRN) ist ein Online Radioprogramm von Refugees. Unter dem Motto „Empowering people and connecting cultures“ verschafft der Sender Geflüchteten und Migrant*innen Gehör. Das online Programm, das in Hamburg gestaltet wird, richtet sich in erster Linie – aber nicht ausschließlich – an Geflüchtete in Europa, Nahost und Afrika. Der Sender ist Teil des unabhängigen Projektes „Refugee Radio Awareness Network“, das sich für Menschenrechte und Entwicklung einsetzt. Ziel des Radio-Programms ist es, Frieden und Menschenwürde zu befördern: „Informationen sollen dazu beitragen, dass Menschen sich gegen Diskriminierung wehren, sowie ihre Rechte einklagen können. Es geht nicht darum anzuklagen, sondern Beiträge…
„Es geht um Emanzipation, darum wie Privilegien funktionieren und um Raum zum Durchatmen. […] Ich will dass Theorien verständlich werden“, sagt die Illustrator*in und Autor*in der Website. Der Blog ist ein Ort voller emanzipatorischer Comics und alternativer Grammatik.
Auf der Website von Andreas Kemper – Klassismusforscher und Gründer des Magazins „The Dishwasher“- finden sich Vorträge und Artikel zu den Themen Klassismus, Biopolitik, Sozialphilosophie und Gender.
Die Mädchenmannschaft ist ein queerfeministisches Blog eines Autor*innenkollektives. Nach eigenen Angaben notiert das Team Dinge und Nachrichten, die fröhlich machen oder ihm die Nackenhaare aufstellt. Im Blog werden Themen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionierungen heraus und immer wieder auch unter intersektionalen Gesichtspunkten betrachtet. Insbesondere die Verbindungen zwischen Rassismus und Sexismus in Deutschland sind immer wieder Schwerpunkt.
Anarchie und Lihbe ist ein Blog über Alltag, Kultur und Medien aus (weißer) feministischer Perspektive. Die Autorin bloggt inzwischen in erster Linie auf Techno Candy weiter.
„Amaro Foro e.V. ist ein Jugendverband von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, um aktive Bürger_innen zu werden.“ (Selbstbeschreibung von Amaro Foro). Die Organisation unterhält eine Beratungsangebot in Berlin für rumänische und bulgarische Roma sowie ein Bildungsprogramm für zugezogene Grundschulkinder.
Mit dem ironischen Titel Africa is a Country nehmen die Macher*innen des Blogs die im „Westen“ verbreitete einseitige und verzerrte Wahrnehmung und Darstellung Afrikas aufs Korn. Die Blogger*innen kontern mit Medienkritik, alternativem Wissen und präsentieren Ideen und unterschiedlichste Arbeiten, die traditionelle und ahistorische Betrachtungsweisen herausfordern.
Lernen aus der Geschichte ist ein Bildungsportal zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Lehr- und Lernmaterialien zu wichtigen Themen, Personen oder Ereignissen lassen sich per Suchfunktion ermitteln. Außerdem können in weiteren Bereichen internationale Fachbeiträge diskutiert oder Webseminare besucht werden, die von Expert*innen betreut werden.