Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

In einer von glokal moderierten Veranstaltung diskutieren Dolly Afoumba (Initiative Perspektivwechsel e.V.), Malika Gottstein (Zugvögel e.V.) und Laila (Aktivistin des Legal Centers auf Lesbos/GR) über Voluntourismus. Freiwilligendienste im Globalen Süden werden oft präsentiert als Möglichkeit für junge Menschen aus dem Globalen Norden, Menschen im Globalen Süden zu helfen. Sie können jedoch auch dazu beitragen, asymmetrische Machtstrukturen und koloniale Muster zu reproduzieren. Die Podiumsteilnehmer:innen diskutieren den realen Impact auf lokale Communities, globale Ungleichheiten und wie verantwortungsvolle globale Solidarität aussehen kann. Der englischsprachige Podcast beruht auf einer Podiumsdiskussion, moderiert von Carolin Philipp (glokal e.V.). Er kann über den folgenden Link auf Plattformen…

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Das Berlin der 1920er Jahre war ein Ort antikolonialen Widerstandes. In den Goldenen Zwanzigern organisierten sich Schwarze Aktivist:innen, schufen Netzwerke und Organisationen. Die Ausstellung macht die Geschichte antikolonialer Kämpfe im Berlin der 1920er Jahre sichtbar. ‚Begleitend dazu gibt es verschiedene Vermittlungsformate für alle Altersgruppen. Das Projektteam besteht aus Vincent Bababoutilabo, Laura Frey, Frank Mindja und Mirja Memmen. Mehr unter www.berlin-antikolonial.de.

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Ein Podcast von Studis der Uni Hildesheim inspiriert von der glokal-Publikation „Mit kolonialen Grüßen. … Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch“ und einem Interview mit Carolin Philipp (glokal e.V.). Der 40minütige Podcast eignet sich gut als Vorbereitungsmaterial für Freiwillige, besonders aus dem Globalen Norden. Hintergrund: Meist werden Freiwilligendienste beworben als die ideale Möglichkeit sich sozial zu engagieren und etwas Gutes zu tun und dabei noch Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein Student*innenprojekt der Universität Hildesheim hinterfragte und untersuchte, inwieweit sich nach wie vor koloniale Strukturen hinter diesen Annahmen verbergen. Aus der Perspektive des „Unlearnings“ und mithilfe von damit einhergehenden Begriffen…

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Bis heute prägen koloniale Stukturen unsere Welt: Sie begegnen uns als Raubkunst in Museen, prägen wirtschaftliche Beziehungen und sind als rassistische Stereotype in den Köpfen vieler Menschen präsent. Wie gehen wir mit diesen historisch gewachsenen Machtverhältnissen um? Auf der Lernplattform von Initiative Perspektivwechsel e.V. werden Menschen porträtiert, die Antworten haben. Sie kommen aus Regionen, die Deutschland besetzt und ausgebeutet hat. Jedes Porträt eröffnet die Diskussion zu einem größeren Thema und jedes Jahr kommt ein neues Dossier dazu.

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In der medizinischen Versorgung sind aus diskriminierungssensibler und postkolonialer Perspektive viele Missstände zu finden. In diesem Artikel wird das qualitative, partizipative Projekt „Medizinische Versorgung für Alle? Methoden, Wissen und Handlungskompetenz zu globaler Ungerechtigkeit in medizinischer Versorgung am Beispiel der Corona-Pandemie“ von glokal e. V. vorgestellt, einschließlich erster Teilergebnisse der Expert:innenworkshops zur Bildungsmaterialienentwicklung mit antirassistischem Fokus auf Psychologie und Psychotherapie. Der gesamte Artikel ist HIER herunterladbar.

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Das Online-Angebot bietet Schüler*innen einen Einstieg in die Themenbereiche Kolonialismus und antikolonialer Widerstand. Drei Geschichten des antikolonialen Widerstands aus drei unterschiedlichen zeitlichen Epochen in Kamerun werden mit Audios, Videos und Comiczeichnungen im Story-Telling Style vorgestellt. Die beiden Comicfiguren Acha & Kenjo aus Kamerun, begleiten die Schüler*innen durch die Stories.

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Die Publikation „Straßen erzählen Geschichte(n)“ von Decolonize Berlin ist ein Bildungsmaterial für Lehrkräfte, Multiplikator*innen und politische Bildner*innen, das dabei unterstützen soll, dekoloniale Bildungsansätze zu stärken. Das Material vermittelt nicht nur Wissen, sondern dient als Werkzeug, um koloniale Bezüge im Unterricht und Alltag zu erkennen, kritisch zu reflektieren und dekoloniale Perspektiven fächerübergreifend in die Unterrichtspraxis einzubringen. Der Berliner Stadtraum wird dabei als Lernort verstanden und aktiv genutzt. Dekolonisieren heißt, dekoloniale Denk- und Machtstrukturen zu hinterfragen und zu verändern. Dieses Material soll dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden, zu hinterfragen, weiterzudenken und zu forschen. Es vermittelt nicht nur Wissen, sondern versteht sich…

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Die Ausstellung stellt Geschichten des antikolonialen Widerstands in Kamerun vor. Drei Widerstandskämpfe stehen exemplarisch für verschiedene Generationen und soziale Gruppen, die sich gegen Kolonialismus und dessen Erbe wehr(t)en. Sie machen das Ausmaß rassistischer Kolonialpolitik Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens im Kamerun deutlich. Die Wanderausstellung wird deutschlandweit kostenlos verschickt. Innerhalb Berlins übernimmt die Initiative Perspektivwechsel e.V. auch die Transportkosten. Außerhalb Berlins müssen die Aussteller:innen selber für die Transportkosten aufkommen.

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Ob Wirtschaft, Bildung, Kultur oder Sprache: Koloniale Herrschaft zeichnete sich durch die gewaltsame Umstrukturierung quasi aller Lebensbereiche aus. Die Nachwirkungen dieser Kolonialpolitiken sind in den Ländern des Globalen Südens bis heute spürbar. Doch so alt wie die europäische Expansion ist, ist auch der Widerstand dagegen. Wir stellen drei antikoloniale Kämpfe aus Kamerun vor. Sie erzählen von Kolonialismus aus der Perspektive der Menschen, die sich gegen ihn wehr(t)en und machen das Ausmaß rassistischer Kolonialpolitik Deutschlands (1884 – 1919), Frankreichs (1919 – 1960) und Großbritanniens (1919 – 1960) in Kamerun deutlich. Der Comic kann HIER auf deutsch oder englisch bei der Initiative…

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Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften, 2016 Augenhöhe und Partnerschaft sind Formulierungen, die gerne und oft in der Nord-Süd-, Solidaritäts- oder ,Entwicklungszusammenarbeit‘ gebraucht werden. Sie sollen Fortschrittlichkeit signalisieren und Gleichberechtigung demonstrieren. Doch reichen die Begriffe über Rhetorik hinaus? Wie sind Denkmuster und Strukturen in Nord-Süd-Partnerschaften gestaltet? Welche Perspektive haben die sogenannten Süd-Partner*innen auf die Zusammenarbeit? In der Publikation „Das Märchen von der Augenhöhe“ hat glokal e.V. zehn Aktivist*innen, Engagierte und NRO-Mitarbeitetende aus Globalem Süden und Norden zusammengebracht, um unterschiedliche Aspekte der NRO-Strukturen, Schulpartnerschaften, Freiwilligendienste und Solidaritätsarbeit zu beleuchten. Eine theoretischer Einleitung macht den historisch-politischen Rahmen fassbar und eine Reflexions- und Praxishilfe…

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In Würdigung des Widerstands gegen Kolonialismus Raoul Peck sagt: „Über den Kolonialismus, die menschliche Katastrophe ohnegleichen, kennen wir bisher nur die Entdeckungsdoktrin.“ Eine Entdeckungsdoktrin, die von denen erzählt wurde, die an den kolonialen Verbrechen am meisten verdient haben. Seine Schlussfolgerung ist: „Die Geschichte wurde bisher falsch erzählt.“Dieser Satz trifft auch auf die meisten der Held:innen, Retter:innen des Planeten aus unserer Zeit zu. Die Aktiven für soziale Gerechtigkeit im gesamten Globalen Süden, in der Diaspora, BIPoC aus den Communities mit Bezügen zum Globalen Süden werden ausgeblendet, nicht erzählt. In neun Porträts von Klima-Aktivist:innen und Kollektiven erfahren wir tief bewegend, wie unzulänglich…

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Die spanisch-sprachige Karte DESCOLONIALES wurde im Rahmen des glokal-Projektes „Reihe von Online-Seminaren: Fokus auf die Zusammenarbeit mit ‚Partner:innen‘ in Abya Yala/Lateinamerika“ von April bis Juni 2024 erstellt in Kooperation von glokal, Mariana Lo Sasso und Margarita Rodríguez Ornelas. Der folgende Text wurde von Margarita Rodríguez Ornelas verfasst. Kontaktiert uns gerne über das glokal-Kontaktformular, wenn ihr Kontakt zu Margarita herstellen wollt. Die Präsentation dient dazu, zwischen den DeKolonialen und den EntKolonialen Vertreter:innen zu unterscheiden. Die DeKolonialen (mehrheitlich Männer von US-amerikanischen Universitäten) haben wichtige Arbeit geleistet, um das Thema Dekolonialität und Dekolonisierung (ausgehend von den Thesen von Aníbal Quijano) in den sogenannten…

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