Die englisch- und spanischsprachige Webseite „The Sherwood Way“ ist entstanden aus einem Zusammenschluss von NRO, die sich kritisch mit der Struktur und Arbeit von internationalen NRO auseinandersetzen. Sie stellen nach eigenen Angaben die kolonialen Logiken infrage, mit der internationale NRO strukturiert sind bzw. in denen sie arbeiten. Dies beinhaltet für den Zusammenschluss auch, auf die Notwendigkeit von Veränderungen für eine gerechtere Verteilung der Macht auf soziale Organisationen und Gemeinschaften aufmerksam zu machen. Auf der Webseite werden eine Auswahl an Publikationen, Studien und Büchern zusammengestellt, die NRO dabei helfen können, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, was getan werden muss und…
Autor: glokal e.V.
„Towards Braiding“ von Elwood Jimmy, Vanessa Andreotti und Sharon Stein, ist eine englischsprachige Publikation des Decolonial Futures Kollektivs. Sie setzt sich mit der Verflechtung indigener Wissenssysteme und westlicher Ansätze auseinander. Die Autor:innen betonen die Notwendigkeit eines respektvollen Dialogs zwischen verschiedenen Akteur:innen, um gegenseitiges Verständnis und Lernen zu fördern. Sie diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die sich aus dem Zusammenführen unterschiedlicher Positionierungen, Erfahrungen und Weltanschauungen ergeben, und plädieren für einen Ansatz des „gemeinsamen Flechtens (braiding)“ von Wissen. Dabei wird hervorgehoben, dass es wichtig ist, Privilegien und Machtungleichgewichte anzuerkennen und aktiv an deren Abbau zu arbeiten. Die Publikation bietet praktische Empfehlungen für…
Das Erklärvideo zu Koloniale Kontinuitäten und Widerstände ab den 1950ern bis heute ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der…
Das Erklärvideo zu Kolonialismus, Nationalsozialismus, Widerstand 1933-1945 ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und…
Das Erklärvideo zu Kolonialismus und Widerstand im Deutschen Reich 1885-1919 ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der Senatsverwaltung für…
Das Erklärvideo zu Kolonialismus und Widerstand in den Amerikas ab 1492 ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der Senatsverwaltung…
Die feministische argentinisch-brasilianische Anthropoligin Rita Segato spricht in diesem spanischen Beitrag über die Schwierigkeit, westliche Konzepte von Geschlecht auf indigene Gemeinschaften zu übertragen, da in diesen die Gemeinschaft (und nicht die Einzelne) mehr im Vordergrund steht. Die Diskussion zum Thema „Die Notwendigkeit, die Macht zu verstehen, um zu handeln: Gewalt, Geschlecht und Kolonialität (La necesidad de entender el poder para actuar. Violencia, género y colonialidad)“ fand 2022 an der Universität UNGS in Buenos Aires/Argentinien statt. Das Video der Aufzeichnung kann hier abgerufen werden. Rita Segato ist Autorin zahlreicher auch auf deutsch erschienenen Publikationen wie Femizid. Der Frauenkörper als Territorium des…
In dem Beitrag von Lawrence N. Y. Oduro-Sarpong für unser Projekt „Medizinische Versorgung für Alle? Methoden, Wissen und Handlungskompetenz zu globaler Ungerechtigkeit in medizinischer Versorgung am Beispiel der Corona Pandemie“ thematisiert der Autor die eurozentristische Medizingeschichtsschreibung. Er kritisiert am Beispiel der Entwicklung der Pockenimpfung, dass die Beiträge nicht-europäischer Medizinier:innen nicht erinnert werden in der hegemonialen Geschichtsschreibung. Der versklavte Afrikaner Onesimus brachte das Wissen über die Variolation, eine frühe Impfpraktik, aus Westafrika nach Boston, wo es zunächst auf Widerstand stieß, später jedoch bei der Bekämpfung einer Pockenepidemie erfolgreich angewandt wurde. Der Beitrag von Onesimus und anderen nicht-europäischen Kulturen wird in der…
Für dieses kollaborative Comic-Projekt haben sich sieben Autor:innen und sieben Künstler:innen aus Mexiko, Namibia, China, Kanada, Indien, Deutschland und dem Baskenland zusammengetan, um der alltäglichen gegenwärtigen Kolonialität unterschiedlichster Ausprägung in Form von Comicgeschichten nachzugehen. Entsprechend dem Motto des nichtkommerziellen Verlags Daraja Press „die Vergangenheit wiederanzueignen, die Gegenwart infrage zu stellen und die Zukunft zu erfinden“ geht es in fünf Comic-Geschichten und vier Comic-Collagen zum einen darum:• den Spuren der kolonialen Vergangenheit in allen möglichen Winkeln unseres heutigen Lebens nachzuspüren und die globaler Ungleichheit innewohnende koloniale Gewalt aufzudecken.• Zum anderen beleuchten die Beiträge aber auch das dekolonisierende Potenzial alltäglicher Kämpfe um…
In diesem Roman prallen spirituelles Gemeinschaftsleben und dörfliche Idylle auf koloniale Verhältnisse, neoliberale Ausbeutung und autoritäre Bürokratie. Den skurrilen Alltag in einem von einer christlichen Universität dominierten Dorf in der ostdeutschen Provinz erfahren die Leser:innen über Arbeitswochenberichte eines atheistischen Dozenten, Praktikumsberichte von Studierenden aus dem Globalen Süden sowie E-Mails der IT-Abteilung. Daniel Bendix, ehemals Team-Mitglied von glokal e.V., erzählt subtil von Rassismus und Political Correctness, von guten Absichten und blinden Flecken, ohne dabei moralisch zu werden, sondern mit Witz – wobei das Lachen meist im Hals steckenbleibt. Der Roman behandelt auf humorvolle, satirische Art drängende politische Themen wie globale Ungleichheit…
In dem Beitrag von Gülcan Cetin für unser Projekt „Medizinische Versorgung für Alle? Methoden, Wissen und Handlungskompetenz zu globaler Ungerechtigkeit in medizinischer Versorgung am Beispiel der Corona Pandemie“ thematisiert die Autorin das weltweit anerkannte, standardisierte System zur Klassifizierung medizinischer Diagnosen in sog. ICD-10 Codes. Es ist kein seltenes Phänomen, dass vor allem Mediziner:innen aus dem globalen Norden bei BIPOC Patient:innen bzw. Menschen aus dem globalen Süden bei der Erstellung einer konkreten Diagnose Schwierigkeiten haben. Der Beitrag kann hier eingesehen werden: Warum der Morbus Bosporus keinen ICD-10 Code besitzt Gülcan Cetin ist Webvideokünstler:in beim öffentlich-rechtlichen geförderten YouTube Kanal“Datteltäter”. Mit ihrer Leidenschaft…
In dem Beitrag von Shreyasi Bhattacharya für unser Projekt „Medizinische Versorgung für Alle? Methoden, Wissen und Handlungskompetenz zu globaler Ungerechtigkeit in medizinischer Versorgung am Beispiel der Corona Pandemie“ wird der Medizintourismus in Ländern des Globaln Südens thematisiert. Im Zentrum der Debatte stehen hierbei Privilegien, ethisches Verhalten und die potenziellen Auswirkungen des sogenannten „White Saviorism“ in entwicklungspolitischen Kontexten der Medizin. Der Beitrag kann hier eingesehen werden: Medizinischer Voluntourismus in Ländern des Globalen Südens. Das Projekt „Medizinische Versorgung für Alle? Methoden, Wissen und Handlungskompetenz zu globaler Ungerechtigkeit in medizinischer Versorgung am Beispiel der Corona Pandemie“ wird gefördert durch Engagement Global mit finanzieller…