WirStimmen! Für widerständige Alternativen zum Entwicklungsmythos

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Im Rahmen des Projektes “connecting the dots” konzipierte glokal die Wanderausstellung “WirStimmen! Für widerständige Alternativen zum Entwicklungsmythos”. Ziel der Ausstellung ist es, die Verflochtenheit historisch gewachsener, postkolonialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse aufzuzeigen, sowie Netzwerke und Akteure von Widerstand vorzustellen. Unser Schwerpunkt liegt darauf, Geschichten zum Thema “Entwicklung” ausfindig zu machen, die überschrieben, verschwiegen, vergessen oder marginalisiert wurden (zum Beispiel antikolonialer Widerstand). Verdeutlicht wird dies vor allem anhand von Video- und Audiomaterial von insgesamt acht Interviews mit Aktivist*innen aus dem Globalen Süden und Norden. Anhand ihrer Biographien werden Verbindungen hergestellt zwischen unterschiedlichen Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen. Ihre widerständigen, kreativen und empowernden Strategien sowie weitere Beispiele globaler sozialer Bewegungen regen die Besucher*innen dazu an, nachzudenken und selbst aktiv zu werden.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Interviewpartner*innen Adelaida Bravo, Safter Çınar, Gilberte Raymonde Driesen, Israel Kaunatjike, Aki Krishnamurthy, Boniface Mabanza, Paulino Miguel und Yili Rojas.

Das Projekt basiert auf den Ergebnissen des Projektes „Verknüpfte Geschichten“ (2016-2017) und dem daraus entstandenen historisch-postkolonialen eLearning Tool. Das eLearning Tool wurde auf dem WeltWeitWissen-Kongress 2018 als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Wir haben die Videos der vier Ausstellungstationen online gestellt:

Vom 1. – 28. November 2019 fand die Ausstellung erstmals im August-Bebel-Institut in Berlin statt. WirStimmen! kann ab Januar 2020 bei glokal gebucht werden.

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