Afrodeutscher Aktivismus

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dummyIn seiner Studie “Afrodeutscher Aktivismus” untersucht Stefan Gerbing die Handlungsspielräume und Interventionen Schwarzer Menschen in Deutschland in die Bedingungen einer strukturell rassistischen Gesellschaft zur Zeit des Kaiserreiches.

“Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurden nicht nur in Europa Machtverhältnisse neu ausgehandelt und Grenzen neu gezogen. Während in Deutschland erst das Kaiserreich und dann die Revolution scheiterte, die erste deutsche Republik gegründet und bald darauf zerstört wurde, nahmen Kolonisierte aus Asien und Afrika Anteil an Neuaushandlungen kolonialer Machtverhältnisse. In Paris, London und Berlin wurden Stimmen von Kolonisierten lauter, die mit Vorträgen, Briefen und Petitionen ihren Interessen Geltung zu verschaffen suchten.“ Buchbeschreibung des Verlages

Stefan Gerbing 2010: Afrodeutscher Aktivismus: Interventionen von Kolonisierten am Wendepunkt der Dekolonisierung Deutschlands 1919. Frankfurt: Peter Lang.

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