Ein Jahrzehnt nach Beginn der großen Krise

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Am 15. September 2008 begann  mit der Pleite der US-Investment-Bank “Lehmann Brothers” symbolisch jene “Große Krise”, die symptomatisch für die Fragilität und die sog. “Systemrelevanz” der globalisierten, kapitalistisch agierenden Finanzwirtschaft steht. Ein Dossier des globalisierungskritischen Netzwerks “attac” widmet sich nun, aufbereitet als Materialien für die (außer-)schulische Bildungsarbeit, Strukturen und Hintergründen jener weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Mittelpunkt stehen dabei die globalen Finanzmärkte und ihre sozialen Folgen.

In vier Modulen werden Themen und Fragestellungen jeweils fachlich kurz eingeführt und mit einem didaktischen Kommentar versehen:

In Modul I werden zunächst verschiedene Zugänge zu den Zusammenhängen zwischen dem alltäglichen Leben, der finanziellen Sphäre im Allgemeinen und der Krisen des vergangenen Jahrzehnts angeboten.

Modul II steht unter der Überschrift »Die Entwicklung der globalen Krise ab 2008« und thematisiert den Verlauf der Krise von den tieferliegenden Ursachen über ihren Ausbruch in den USA bis hin zur internationalen Bankenkrise.

Modul III vertieft die Problematik der Finanzmarktakteure und nimmt insbesondere die Bankenrettung in den Blick, die bei künftigen Krisen erneut eine zentrale Rolle spielen dürfte.

Modul IV widmet sich schließlich den sozialen Konsequenzen der zunehmenden Finanzialisierung und den krisenhaften Dynamiken der Finanzmärkte am Beispiel des Wohnens. Dabei wird der Bogen von der Hypothekenkrise in den USA über die massenhaften Räumungen in Spanien hin zu den steigenden Immobilien- und Mietpreisen in Deutschland gespannt.

Die Materialien können unter diesem Link kostenfrei heruntergeladen oder im attac-Webshop als Druckversion bestellt werden.

 

 

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