Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Dieser Blog thematisiert das Leben in Deutschland aus einer asiatischen Perspektive und soll dazu dienen, diese Lebensrealitäten aufzuzeigen und Menschen zu vernetzen: „Er ist gedacht für alle, die mehr über das Leben von Asiatinnen in Deutschland erfahren wollen. Hier geht es um Kultur und Alltag, um Rassismus und Feminismus, um Selbstbewusstsein und Selbstverständnis. Wir sind hier und wir wollen gehört werden.“

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Das 2003 gegründete Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext erscheint zweimal jährlich und widmet sich aus transkultureller, (post)migrantischer Perspektive insbesondere der Literatur und bildendenen Kunst und veröffentlicht belletristische wie philosophisch-essayistische Arbeiten. freitext „bietet Raum, Gesellschaft und Identitäten jenseits von Fremdzuschreibungen und Integrationsdebatte zu denken.“ Desweiteren organisisert freitext mit anderen Akteur*innen zusammen Lesungen und Veranstaltungen wie z.B. tausend worte tief oder  vibrationshintergrund.

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Das 2014 von Kien Nghi Ha konzipierte und von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Dossier Asian Germany – Asiatische Diaspora in Deutschland, „geht mittels literarischer Verdichtungen, Gesprächen und oral history-Narrationen, aber auch fotografischen wie analytischen Essays der Frage nach, wie postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert werden kann. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitäten, Identifikationen und Identitätspositionen entstehen dann?“ (https://heimatkunde.boell.de/2014/02/14/asian-germany-asiatische-diaspora-deutschland). Das Dossier ist in Kooperation mit korientation e.V. und dem Magazin freitext entstanden. Auf dieser Seite ist desweiteren noch als Audiobeitrag ein Gespräch zwischen Kien Nghi Ha, Mutlu Ergün und Julia Brilling über antirassistische Interventionen und die…

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Diese kulturpolitische Plattform bietet asiatischen Deutschen und Asiat*innen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, eine Möglichkeit sich zu vernetzen. „korientation arbeitet projektorientiert zu unterschiedlichen gesellschaftsrelevanten Themen und Fragestellungen. Besonderes Augenmerk ist auf Fragen der Migration, Inklusion, Transkulturalität und Diversity gerichtet. Die Aktivitäten von korientation reichen von Kultur- und Medienprojekten über wissenschaftliche Publikationen bis hin zu Ausstellungen und  Eventreihen, die zum Austausch und zur Vernetzung einladen.“

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Women in Exile hat sich 2002 als politische Gruppe geflüchteter und migrierter Frauen in Brandenburg (Deutschland) gegründet, um im Kampf für Rechte und Diskriminierung von Geflüchteten und Migrierenden die Verschränkung von Rassismus und Sexismus sichtbar zu machen – sowohl bezüglich der Erfahrungen und Realitäten in Lagern, auf der Flucht, in der Bemühung um einen Aufenthaltstatus, im Rahmen medizinischer Versorgung etc., als auch in der Organisierung des Widerstands gegen rassistische Ausgrenzung von Geflüchteten und Migrierenden. Women in Exile versteht sich „als feministische Organisation und sind eine der wenigen Schnittstellen zwi­schen Frauenbewegung und Flüchtlingsbewegung.“ Seit 2011 arbeitet die Gruppe als Women in…

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Dieser Blog versteht sich als ein Instrument zum Empowerment „für Leute die Klassismus erfahren (haben). Die Schreiber_in versteht sich als Poverty Class Academic – also als bildungsbürgertumsferne, unterschichtssozialisierte Akademikerin. Es gibt wenig deutschsprachige Seiten über Klassismus – diese hier soll eine Ergänzung aus lebensweltlicher – persönlicher – Perspektive sein und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.“ (http://clararosa.blogsport.de/ueber-class-matters/)

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Das „online magazine von migratinnen für alle“ wird herausgegeben von „der autonomen Migrantinnen-Selbstorganisation maiz in Linz. 2006 ging migrazine.at erstmals online, um kritische migrantische Stimmen in der medialen Öffentlichkeit hörbarer zu machen und gegen die klischeehafte Darstellung von Migrantinnen aufzutreten. Bei migrazine.at sprechen Migrantinnen nicht als ‚Quoten-Einwanderinnen‘, sondern sind am gesamten Entstehungsprozess des Mediums — von der Gestaltung der Website bis hin zur redaktionellen Betreuung der Beiträge — beteiligt. […] In migrazine.at geht es nicht nur um migrationsspezifische Themen — jedoch ist unser Blick immer von unserer Erfahrung und gesellschaftlichen Positionierung als Migrantinnen geprägt. Die Kategorie ‚Migrantin‘ verstehen wir dabei…

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QZAP ist ein Onlinearchiv für queere Zines (‚Zine‘ ist die Kurzform von ‚Magazine‘ und bezeichnet kleine oder größere von Einzelpersonen oder Gruppen hergestellte Hefte, die oftmals zum Selbstkostenpreis bzw. nicht über große Verlage verkauft oder verschenkt werden).

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Dieser Text von Chandra-Milena Danielzik befasst sich mit Rassismusreproduktionen und Auschlüssen im Bereich des Globalen Lernens bzw. der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Abstract: Eine postkoloniale und rassismuskritisch inspirierte Analyseperspektive macht deutlich, dass historisch gewachsene (koloniale) Macht- und Herrschaftsverhältnisse in den Feldern Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht grundlegend infrage gestellt werden. In ihrer aktuellen Ausrichtung tragen beide pädagogischen Handlungsfelder dadurch zur Stabilisierung von Ungleichheitsverhältnissen auf sozialer, politischer und ökonomischer Ebene, sowohl im Nord-Süd-Kontext als auch innerhalb der deutschen Migrationsgesellschaft, bei. Um einer Reproduktion von Machtasymmetrien entgegenzutreten, müsste sowohl durch das ideologische Fundament, als auch durch die Materialien der…

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Prison Radio (USA/San Francisco) ist ein aktivistisches Radioproject, welches Kommentare und Beiträge von politischen Gefangenen – insbesondere von Mumia Abu-Jamal – veröffentlicht. Dabei geht es in dem Projekt um eine kritische Analyse des Gefängnis-industriellen-Komplexes sowie darum, Gefangenen ein Stimme in der Öffentlichkeit zu geben.

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