moveGLOBAL e.V. ist der Berliner Verband entwicklungspolitisch arbeitender migrantisch-diasporischer Organisationen (MDO). moveGLOBAL vernetzt und qualifiziert Migrant*innen und will sie als „entwicklungspolitische Akteur/innen sichtbar machen und sie ermutigen, sich gleichberechtigt in der öffentlichen Debatte zu positionieren. moveGLOBAL will, dass entwicklungspolitische Räume von einem antikolonialen, antirassistischen, emanzipatorischen Dialog geprägt werden.“
Autor: glokal e.V.
Die Native American Association of Germany (Naaog) ist der einzige Zusammenschluss von Native Americans in Deutschland. Der Verein dient als Anlaufstelle für Native Americans in Deutschland, macht Bildungsarbeit und engagiert sich gegen Stereotypisierungen und Rassismus gegenüber Native Americans in Deutschland.
Die Kampagnen Reconsider Columbus Day und Transform Colombus Day haben sich zum Ziel gesetzt den Colombus Day in den USA abzuschaffen und stattdessen einen Nationalfeiertag für Native Americans einzurichten und kritisch an Eroberung, Kolonialismus und Genozid zu Gedenken.
Ein vielfach ausgezeichneter Sammelband mit Beiträgen zu aktuellen Aushandlungsprozessen von Identität und Kultur von Native Americans in den USA. MariJo Moore (Hrsg.) 2003: Genocide of the Mind. New Native American Writing. New York: Nation Books.
Ein einmaliger Sammelband mit Beiträgen von 20 Native Autor*innen zur Geschichte des Genozids an Native Americans in Nordamerika. MariJo Moore (Hrsg.) 2006: Eating Fire Tasting Blood. An Anthology of the American Indian Holocaust. New York: Thunder’s Mouth Press.
Auf ihrer Webseite Beyond Buckskin zu Native Fashion bloggt Dr. Jessica R. Metcalfe sehr interessant zu kultureller Aneignung sowie zu Native Geschichte und aktuellem Aktivismus. Mit T-Shirts wie „Native Americans discovered Columbus“ produziert sie politische Mode.
Auf ihrem Blog Native appropriations – representations matter diskutiert Dr. Adrienne Keene aktuelle Repräsentationen, Stereotype und kulturelle Aneignung von Native Americans in den USA ebenso wie aktuellen Native Aktivismus.
Auf seinem Blog veröffentlicht Red Haircrow regelmäßig spannende Gedichte, Artikel und Interviews. Wie z.B. hier, immer wieder auch über die Darstellung von Native Americans in Deutschland.
Ausführlicher Blogeintrag auf ringelmiez zu der Frage: „Warum ich meinen Kindern keine Indianerkostüme nähe“ mit vielen weiterführenden Links sowie einer Reflektion der Debatte, den der Artikel ausgelöst hat. Ella und Jasna 2015: Kulturelle Aneignung und Alltagsrassismus im Fasching: warum ich meinen Kindern keine Indianerkostüme nähe. ringelmiez
Der Auslöser für den außergewerkschaftlichen Streik bei Ford in Köln im Jahr 1973 war, dass über 300 türkische Arbeiter ihren vierwöchigen Jahresurlaub eigenständig verlängert hatten und daraufhin gefeuert wurden.
Dieser Artikel von Chandra-Milena Danielzik und Daniel Bendix stellt heraus, dass „Rassismus und Exotismus nicht voneinander zu trennen [sind]: [Denn] Exotismus ist ein inhärenter Teil, eine Spielart von Rassismus“. In seiner Darlegung über die Funktionsweise von Exotisierungen bleuchtet der Artikel die Verflechtung von Rassismus und Sexismus.
In diesem Lied inklusive Video thematisiert die Hip Hop-Crew Dookoom die ausbeuterischen Arbeits- und Lebensbedingungen von Farmarbeiter*innen in Südafrika.