https://www.youtube.com/watch?v=vhkD9IPTnnI Enrique Dussel, argentinischer Philosoph und Historiker spricht über Dekolonisierung. Spanisch mit englischen Untertiteln.
Autor: glokal e.V.
Der Sammelband Mythen, Masken und Subjekte gibt eine gute und breite Einführung in Theorie und Anwendungsfelder der Kritischen Weißseinsforschung in Deutschland. Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hrgs.) 2005: Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Münster: Unrast. Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische Projekte unterstützt. Der Link zum Buch ist hier zu finden.
Im Oktober 2015 in Berlin Neukölln. Mehr Bilder und Infos bei linksunten.
Die Online-Zeitschrift Critical Literacy: Theories and Practices wird von Lynn Mario T.M. de Souza und Vanessa de Olivereira Andreotti herausgegeben. Sie widmet sich Fragen der Kritischen Pädagogik mit einem Schwerpunkt auf Dekolonisierung von Wissensvermittlung an Universitäten und im Rahmen des Global Citizinship Education/Globalen Lernens.
Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund sind bei Ihrem Einstieg in den Arbeitsmarkt mit Diskriminierungen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder auch wegen ihres Namens betroffen.
https://www.youtube.com/watch?v=DSbH_uT6iBc Das Musik- und Videoprojekt „Krisenzeichen“ vom kollektiv orangotango thematisiert die aktuelle Berliner Stadtentwicklung im Kontext von neoliberalem Stadtumbau, Immobilienspekulation, Verdrängung, Flucht, Migration und Tourismus. Mehr zu dem Projekt findet Ihr hier.
Unreflektierter Umgang mit der eigenen Kolonialgeschichte reproduziert Rassismus. Das koloniale Gedankengut wird durch die Institution Schule in die Gesellschaft getragen. Anhand von Schulbuchanalysen wird belegt, dass dort ein Afrikabild erzeugt wird, welches rassistische Ideologie fortleben lässt.
Die feministische Marxistin Federici untersucht in diesem Klassiker Ausbeutung und Enteignung im Übergang zum Kapitalismus.
Coulthard analysiert in diesem Buch Kanadas Regierungspolitik der Anerkennung von First Nations und beschreibt sie mit Hilfe von Marx und Fanon als koloniale Strategie der Unterdrückung.
Die Webseite des Vereins münchen postkolonial bietet umfangreiche Informationen zur kolonialen Gegenwart in München. Neben einem gut recherchierten postkolonialen Stadtplan und einem mapping Projekt, führt der Verein Veranstaltungen und Projekte mit dem Schwerpunkt Dekolonisierung durch. Der Gruppe geht es dabei um „das Sichtbarmachen von kolonialen Verhältnissen, Personen, Strukturen, die Phänomene wie Sklaverei und ökonomische Ausbeutung, Genozid, territoriale Aneignung, Rassismus und exotische Verklärung bzw. Vermarktung des ‚Fremden‘ umfassen und in die kulturellen und Wissenstraditionen Eingang gefunden haben.“ (Aus der Selbstbeschreibung von [muc])
Berlin Postkolonial e.V. ist ein Berliner Verein, der sich der kritischen Aufarbeitung der Kolonialgeschichte verpflichtet hat. Die Webseite bietet umfangreiche Hintergrundinformationen zu Spuren und Akteur*innen der Berliner Kolonialgeschichte sowie des antikolonialen Widerstands. Der Verein bietet postkoloniale Stadtrundgänge, Veranstaltungen und führt Kampagnen und Projekte zur Dekolonisierung durch.
Ojalá – Hoffentlich. Revista en la Diáspora – Zeitschrift in der Diaspora ist eine von Mauricio Isaza-Camacho herausgegebene Online Zeitschrift. Sie ist durchgängig zweisprachig deutsch und spanisch und setzt sich beispielsweise mit den Themen Diaspora, Leben in der Migrationsgesellschaft und Rassismus auseinander.