Die Broschüre gibt „einen Überblick über die Aktivitäten von Völkischen Siedlern, ihre Argumentationen und Erkennungsmerkmale. Durch Aufklärung über den Hintergrund von Völkischen Siedlern, die Schilderung von Beispielen und Alltagssituationen sowie Ansätze für Handlungsstrategien bietet die Broschüre Engagierten vor Ort eine Hilfestellung im Engagement gegen demokratiefeindliche Tendenzen“. Amadeu-Antonio Stiftung 2014: Völkische Siedlerinnen und Siedler im ländlichen Raum. Basiswissen und Handlungsstrategien.
Autor: glokal e.V.
Amadeu-Antonio Stiftung / Pro Asyl 2014: pro menschenrechte contra vorurteile. Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge in Deutschland und Europa.
Die von der Amadeu-Antonio Stiftung und Pro Asyl 2014 herausgegebene Broschüre schildert konkrete Beispiele, die zu einer „Willkommenskultur von unten“ beitragen. Die Broschüre ist vergriffen, steht aber hier zum Download bereit.
Rassismus und ihn begleitende Diskriminierungsformen sind weit verbreitet und manifestieren sich durch individuelle Ausgrenzungen, strukturelle Barrieren, rechtliche Disskriminierungen und politische Abwehr. Wir finden sie bei jungen wie alten Menschen, bei der Universitätsprofessorin wie dem Jugendlichen, der einen Ausbildungsplatz sucht. Einen Beitrag, um Vorurteilen, Rassismus und Ethnozentrismus auf pädagogischer Ebene erfolgversprechend begegnen zu können, stellt das Projekt „Antirassismusarbeit für Jugendliche mit Elementen des Social Justice-Trainings“ dar, dessen Ergebnisse nun im Rahmen dieses Readers zugäglich sind.
Das Glossar wurde 2014 von der Amadeu-Antonio Stiftung und dem Projekt ju:an herausgegeben und ist als praktische Handreichung für den pädagogischen Alltag konzipiert. Es kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.
Um alltäglichen, von vielen nicht als solchen anerkannten Rassismus zu skandalisieren, hat das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. zusammen mit der Fotografin Betty Papst die Postkartenkampagne „Alltagsrassismus“ ins Leben gerufen.
Seit Jahren setzen sich Initiativen wie der Global Afrikan Congress, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berlin Postkolonial und No Humboldt 21! für die Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin ein.
„Tassen gehören auf den Tisch, nicht in den Schrank.“ Der queerfeministische Blog tea-riffic schreibt an gegen rassistische und sexistische Normalisierungszwänge.
Mehr Adbusts gibt es auf der Webseite des (Film-)Projekts „white charity“.
Der Band zeigt auf, warum eine diversitätsbewusste Perspektive in der internationalen Jugendarbeit grundlegend wichtig ist und wie diese in der Praxis umgesetzt und angewendet werden kann. Der Weg weg von einer ‚kulturellen Brille‘ (wie sie oft in der internationalen Arbeit vorherrscht) hin zu einer diversitätsbewussten Perspektive wird anschaulich erklärt. Die Studie endet mit Reflexionen und Anregungen für die pädagogische Praxis. Elli Eisele / Wiebke Scharathow / Anne Sophie Winkelmann 2008: Ver-vielfältig-ungen. Diversitätsbewusste Perspektiven für Theorie und Praxis internationaler Jugendarbeit. Jena: Glaux-Verlag
„Rassismuskritik im Sinne einer kritischen pädagogischen Praxis bedeutet die ständige theoriebezogene Reflexion von Strukturen, Diskursen und Dominanzverhältnissen sowie das Erarbeiten entsprechend widerständiger und verändernder Strategien und Handlungsalternativen. Die Beiträge in den beiden ambitionierten Sammelbänden beleuchten Möglichkeiten und Grenzen. Die Beiträge […] beleuchten die diesbezüglichen Möglichkeiten und Grenzen u.a. im Hinblick auf eine rassismuskritische Pädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.“ (Auszug aus dem Klappentext) Wiebke Scharathow / Rudolf Leiprecht (Hrsg.) 2009: Rassismuskritik. Band 2: Rassismuskritische Bildungsarbeit. Schwalbach/Ts.: Wochenschau
„Das Sachbuch ‚Rassismus auf gut Deutsch‘, das 2010 erschienen ist und Texte verschiedener Schwarzer und weisser AutorInnen zusammengestellt hat, bietet einen aktuellen Blick auf das Thema Rassismus in Deutschland. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Beschreibungen und Analysen von Begriffen, die rassistische Bezüge haben und die in dieser Bedeutung erklärt werden. Zu Recht nennen die Herausgeberinnen dies ein Nachschlagewerk, und als ein solches eignet es sich für ein Publikum, das an verständlichen Erklärungen rassistischer Sprachtraditionen im deutschen Kontext interessiert ist. Bereits der Einführungstext der beiden Autorinnen – eine Schwarze Deutsche und eine weisse Deutsche – bietet einen spannenden, gut leserlichen…