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Der Track von SXTN aus Berlin ist ziemlich viel gleichzeitig – widerständig, fresh, empowernd, ironisch, tanzbar und klug sind da nur ein paar mögliche Eigenschaften.

Als “Madgermanes” werden in Mosambik jene rund 15-20.000 Menschen bezeichnet, die zwischen 1979 und 1991 als “Vertragsarbeiter*innen” in der DDR arbeiteten – und anschließend, von Mosambik um den Großteil ihres Lohn geprellt, aus der DDR ausgewiesen wurden.

Der Clip des youtube-Kanals Newsbroke thematisiert, im Stile eines Erklär-Videos im Arbeitskontext, alltägliche Situationen nicht-weißer Menschen und People of Color.

Der Dokumentarfilm der Afrofuturistin, Filmemacherin und Aktivistin Amadine Gay montiert die Erfahrungen frankophoner europäischer Schwarzer Frauen in der Diaspora zu einer vielschichtigen Collage über Schwarzsein, Kunst, rassistische Diskriminierung und die Wiederaneignung der eigenen Erzählung.

Dieses Unterrichtsmodul richtet sich an Schüler*innen der Klassen 10 bis 13 und kann beispielsweise in den Fächern Politische Bildung, Deutsch, Geschichte und Ethik/Religion eingesetzt werden.

Die Publikation der DGB-Jugend (Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes) aus dem Jahre 2012 zeigt zentrale Argumentationsmuster antimuslimischen Rassismus auf, nennt entsprechende Gegenargumente/-strategien und gibt Hinweise auf weiterführende Literatur. Zudem werden einige antirassistische Jugendprojekte und Initiativen vorgestellt.

Die Berliner Autorin und Performerin Olivia Wenzel erzählt in ihrem Manuskript “Keine Angst, mein Herz” von rassistischen Zuschreibungen und Formen des Widerstands, vom Aufwachsen und Nachdenken, von rechtem Terror und Bildern der Angst zwischen Brandenburg, New York, Berlin und Thüringen.

Vina Yun thematisiert in diesem Comic die Geschichte(n) koreanischer Migration nach Wien in den 1970er Jahren, am Beispiel ihrer Familie. In verschiedenen Episoden werden die Lebenswege und Alltagserfahrungen zweier Generationen, Mutter und Tocher, erzählt.

Dieses satirische Video der US-amerikanischen Künstlerin Ken Tanaka erzählt anhand einer Allltagsszene vom schlagfertigen Umgang mit rassistischen Zuschreibungen und kolonialen Stereotypen.

Namen von Menschen aus nicht-westlichen Gesellschaften werden in Deutschland, in Europa und in den USA von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft regelmäßig falsch ausgesprochen, europäisiert und ersetzt, oder im Gebrauch sogar vermieden.

In den Tagen des diesjährigen Straßenkarnevals macht eine öffentliche Kampagne vom “Forum gegen Rassismus und Diskriminierung” auf rassistische und transmisogyne Karnevals-Kostümierungen in den U-Bahnen auf Info-Screens aufmerksam.

Mit der Broschüre “Wir nehmen Rassismus persönlich” hat Amnesty International in Zusammenarbeit mit Selbstorganisationen von Menschen mit Rassismuserfahrung sowie Expert_innen für Antidiskriminierung wichtiges und informatives Material zum Thema Alltagsrassismus veröffentlicht.