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Frantz Fanon, 1925 in Martinique geboren, gilt als einer der analytisch schärfsten anti-kolonialen Denker und Aktivisten. Das vorliegende Portrait seiner Weggefährtin Alice Cherki, Psychotherapeutin und Psychiaterin aus Algier, zeichnet ein konturiertes Bild von Frantz Fannon-dicht und faktenreich geschrieben, leichtfüßig und narrativ wie ein Essay.

In der hegemonialen Geschichtsschreibung gibt es unzählige Leerstellen. Viele Geschichten, die wichtig für die Gestaltung unserer Gegenwart und die Imagination möglicher Zukunft sind, wurden noch gar nicht geschrieben.

Ausgangspunkt für das Projekt „(De-)koloniale Bilderwelten“ von ISD (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.) und glokal e.V. ist die entwicklungspolitische Spendenwerbung, die durch ihre Platzierung im öffentlichen Raum und in den Medien das Bewusstsein der Betrachter_innen prägt.

Seit dem sogenannten Sommer der Migration 2015 sind die Themen Migration und Flucht zunehmend in den Fokus gesamtgesellschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt. Europaweit gründeten sich viele neue Gruppen, um Menschen auf der Flucht zu unterstützen und ihnen die Aufnahme zu erleichtern.

„Come out now!“- unter diesem programmatischen Motto steht die 1st Roma Biennale.

Über 80 verschiedene Gruppen und Personen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gehören dem Zusammenschluss an – gearbeitet wird zu verschiedenen Feldern sozialer Reproduktion wie Hausarbeit, Assistenz, Gesundheit, Sexualität, Pflege, Wohnen oder Bildung.

Die Debütsingle der Kölner Rapperin Leila Akinyi erzählt leichtfüßig und stolz von ihrem Selbstverständnis als Schwarze Frau in Deutschland.

Die Folgen heißen „Poetry Meets Soul mit Jumoke Adeyanju“, „G20 Protest mit Kofi Shakur“ oder „Exit Racism mit Tupoka Ogette und Stephen Lawson“ – unaufgeregte, ernsthafte, dynamische und oft poetische Video/Multimedia-Portraits von People of Color und LSBTI*- Personen, die in Berlin leben, arbeiten, politisch, künstlerisch, aktivistisch aktiv sind.

Der Spielfilm erzählt vom Sommer 1973 in Brooklyn, New York, vom Leben und Aufwachsen als Schwarzes Kind in den USA, dem Viertel Bedford-Stuyvesant und seinen Bewohner*innen, finanzieller Knappheit und dem Verlust eines geliebten Menschen.