Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

„‚Afrika ist nicht arm, es ist verarmt‘, sagt die ehemalige Kulturministerin Malis, Aminata Traoré. Die reichen Länder des Nordens verdienen an dieser Verarmung und schotten sich gleichzeitig immer stärker gegen die Migration aus dem Süden und Osten ab. Die Berliner Dokumentarfilmerin Leona Goldstein zeigt am Beispiel der westafrikanischen Staaten Mali, Burkina Faso und Côte d’Ivoire die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe, die Menschen zur Migration bewegen. Dabei werden die ungleichen Beziehungen zwischen Afrika und Europa immer mitgedacht. So führt der Druck des Weltmarkts auf den Kakaopreis zu einer tiefen Wirtschaftskrise in der Côte d’Ivoire, dem größten Kakaoproduzenten der Welt. Nach zwei…

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Dieser Kurzfilm über die Realität in einem Lager für Geflüchtete in Brandenburg ist hier zu bestellen. Ein Zitat aus dem Film von Alassa auf Burkina Faso: „Ich denke, das hier ist ein geheimes Gefängnis, nur das wir hier nicht in Sicherheit sind. Man nimmt dich, steckt dich ins Gefängnis, du hast kein Recht hierhin zu gehen, kein Recht dorthin zu gehen, du hast kein Recht zu arbeiten. Man gibt dir etwas zu essen, dann ißt du, und dann schläfst du. Das Leben kann so nicht weitergehen.“ Le Heim | Leona Goldstein / Joseph Guitsuma | D | 2006 | mehrsprachig…

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https://www.youtube.com/watch?v=ysJq0bsQ4Dw Dieser Film geht dem Leben und Tod von Oury Jalloh nach, der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle auf einer feuerfesten Matratze verbrannte. Mehr Infos über den Film finden sich hier. Oury Jalloh | Martin Backhaus | D | 2008 | Englisch/Deutsch | Dokumentarfilm/Hybrid | 30 min.

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https://www.youtube.com/watch?v=yc32l3ReG8E Alberto Acosta sprach 2014 bei der Grünen Bildungswerkstatt im C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Wien. „Buen Vivir“ – Das Recht auf ein gutes Leben | Alberto Acosta | 2014 | Veranstaltungsdokumentation | Deutsch | 53 min.

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Binyavanga Wainaina ist eine der wichtigsten Stimmen des jungen Afrika. Als der Literat sich im Januar als homosexuell outete, ging diese Nachricht um die Welt. Hier wird er von Tim Adams porträtiert. Tim Adams 2014. Offen gesagt. In: der Freitag Nr. 1214

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„Wessen Haut ist eigentlich hautfarben? Gab es Rassismus schon in der Antike? Gibt es eine Welt ohne Rassismus? Susan Arndt bietet in diesem Buch Einblicke in Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Rassismus, in das Wissen das ihn trägt und jenes, das ihn hinterfragt. Es gibt kaum Menschen, die sich gern als Rassistinnen oder Rassisten bezeichnen lassen. Er ist aber keineswegs auf kleine rechtsextreme Zirkel beschränkt. Vielmehr lauert er selbst in scheinbar harmlosen Begriffen unserer Alltagssprache. Sich zu fragen, was man über Rassismus weiß – und was nicht – und was er mit einem selbst zu tun hat, das ist der…

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„Das Buch ‚Deutschland Schwarz Weiss‘ lädt Sie ein zu einem Selbsterkenntnis- und Sensibilisierungsprogramm, das Ihnen einiges abverlangt, das sie schockieren und verunsichern kann und bisweilen sogar wütend macht. Aber es lohnt sich. Nur wenn Sie die Augen nicht verschließen, können Sie einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass menschenverachtende Ideologien in Deutschland nie wieder mehrheitsfähig werden.“ (aus der Ankündigung der Autorin) Noah Sow 2008: Deutschland Schwarz Weiss. Der alltägliche Rassismus. München: C. Bertelsmann Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische…

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„Seit Ende der 1990er-Jahre hat sich ein erziehungswissenschaftlicher Diskurs darüber entwickelt, dass das Lernen über den Nationalsozialismus ‚anders‘ konzipiert werden müsse, um ‚die Migrantenkinder‘ zu ‚erreichen‘, ihnen ‚die Rolle des Holocaust‘ zu vermitteln und sie zu ‚integrieren‘. Dabei kommt eine Reihe von quasi selbstverständlichen Annahmen und Setzungen zum Ausdruck: ‚Migrantenkinder‘ stünden jenseits der NS-Erinnerung, es gebe eine deutsche Art und Weise des Lernens über den Nationalsozialismus, ‚Migranten‘- und ‚Nichtmigrantenkinder‘ seien offensichtlich unterscheidbar u. a. Die rassismuskritisch fundierte Diskursanalyse arbeitet das Bild von Migrantenkindern vor dem Hintergrund des allgemeinen Migranten-Diskurses heraus und hat zum Ergebnis, dass Migranten primär als Gegenbild zu…

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„Ein bewegendes Plädoyer gegen Rassismus. ManuEla Ritz ging in den 80er Jahren als schwarzes Mädchen in Sachsen zur Schule. Rassistische Erfahrungen gehörten und gehören zu ihrer Lebensrealität. Irgendwann hat sie gemerkt, wie befreiend es ist, sich zu wehren. Und so wurde aus einer Lebensrealität ihr Beruf.“ (aus dem Klappentext). Manuela Ritz 2009: Die Farbe meiner Haut. Die Anti-Rassismus Trainerin erzählt. Freiburg: Herder

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„Was wäre aus Afrika geworden, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Die Pläne der Nationalsozialisten waren 1940 schon bereit zur Ausführung, man wußte damlals sogar schon, welcher Polizeibeamte in welche Kolonie geschickt werden sollte. Die Richtlinien der Rassenpolitik waren ausgearbeitet, das Koloniale Blutschutzgesetz und das Gesetz über die Koloniale Gerichtsbarkeit waren fertig verfaßt….“ (aus dem Klappentext) Kum’a Ndumbe III. 1993: Was wollte Hitler in Afrika? NS-Planungen für eine faschistische Neugestaltung Afrikas. Frankfurt: IKO

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Frantz Fanons berühmtestes Werk, häufig als das „Manifest der dritten Welt“ bezeichnet, stellt ein zentrales antikoloniales Dokument dar. Jean-Paul Sartre schreibt im Vorwort: „Europäer, schlagt dieses Buch auf, dringt in es ein! Habt den Mut, es zu lesen, weil es euch beschämen wird und weil die Schande, wie Marx gesagt hat, ein revolutionäres Empfinden ist.“ Frantz Fanon 1981 [Orig. 1961]: Die Verdammten dieser Erde. Frankfurt: Suhrkamp Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische Projekte unterstützt. Der Link zum Buch…

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