Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Die Publikation „Straßen erzählen Geschichte(n)“ von Decolonize Berlin ist ein Bildungsmaterial für Lehrkräfte, Multiplikator*innen und politische Bildner*innen, das dabei unterstützen soll, dekoloniale Bildungsansätze zu stärken. Das Material vermittelt nicht nur Wissen, sondern dient als Werkzeug, um koloniale Bezüge im Unterricht und Alltag zu erkennen, kritisch zu reflektieren und dekoloniale Perspektiven fächerübergreifend in die Unterrichtspraxis einzubringen. Der Berliner Stadtraum wird dabei als Lernort verstanden und aktiv genutzt. Dekolonisieren heißt, dekoloniale Denk- und Machtstrukturen zu hinterfragen und zu verändern. Dieses Material soll dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden, zu hinterfragen, weiterzudenken und zu forschen. Es vermittelt nicht nur Wissen, sondern versteht sich…

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Die Ausstellung stellt Geschichten des antikolonialen Widerstands in Kamerun vor. Drei Widerstandskämpfe stehen exemplarisch für verschiedene Generationen und soziale Gruppen, die sich gegen Kolonialismus und dessen Erbe wehr(t)en. Sie machen das Ausmaß rassistischer Kolonialpolitik Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens im Kamerun deutlich. Die Wanderausstellung wird deutschlandweit kostenlos verschickt. Innerhalb Berlins übernimmt die Initiative Perspektivwechsel e.V. auch die Transportkosten. Außerhalb Berlins müssen die Aussteller:innen selber für die Transportkosten aufkommen.

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Ob Wirtschaft, Bildung, Kultur oder Sprache: Koloniale Herrschaft zeichnete sich durch die gewaltsame Umstrukturierung quasi aller Lebensbereiche aus. Die Nachwirkungen dieser Kolonialpolitiken sind in den Ländern des Globalen Südens bis heute spürbar. Doch so alt wie die europäische Expansion ist, ist auch der Widerstand dagegen. Wir stellen drei antikoloniale Kämpfe aus Kamerun vor. Sie erzählen von Kolonialismus aus der Perspektive der Menschen, die sich gegen ihn wehr(t)en und machen das Ausmaß rassistischer Kolonialpolitik Deutschlands (1884 – 1919), Frankreichs (1919 – 1960) und Großbritanniens (1919 – 1960) in Kamerun deutlich. Der Comic kann HIER auf deutsch oder englisch bei der Initiative…

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Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften, 2016 Augenhöhe und Partnerschaft sind Formulierungen, die gerne und oft in der Nord-Süd-, Solidaritäts- oder ,Entwicklungszusammenarbeit‘ gebraucht werden. Sie sollen Fortschrittlichkeit signalisieren und Gleichberechtigung demonstrieren. Doch reichen die Begriffe über Rhetorik hinaus? Wie sind Denkmuster und Strukturen in Nord-Süd-Partnerschaften gestaltet? Welche Perspektive haben die sogenannten Süd-Partner*innen auf die Zusammenarbeit? In der Publikation „Das Märchen von der Augenhöhe“ hat glokal e.V. zehn Aktivist*innen, Engagierte und NRO-Mitarbeitetende aus Globalem Süden und Norden zusammengebracht, um unterschiedliche Aspekte der NRO-Strukturen, Schulpartnerschaften, Freiwilligendienste und Solidaritätsarbeit zu beleuchten. Eine theoretischer Einleitung macht den historisch-politischen Rahmen fassbar und eine Reflexions- und Praxishilfe…

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In Würdigung des Widerstands gegen Kolonialismus Raoul Peck sagt: „Über den Kolonialismus, die menschliche Katastrophe ohnegleichen, kennen wir bisher nur die Entdeckungsdoktrin.“ Eine Entdeckungsdoktrin, die von denen erzählt wurde, die an den kolonialen Verbrechen am meisten verdient haben. Seine Schlussfolgerung ist: „Die Geschichte wurde bisher falsch erzählt.“Dieser Satz trifft auch auf die meisten der Held:innen, Retter:innen des Planeten aus unserer Zeit zu. Die Aktiven für soziale Gerechtigkeit im gesamten Globalen Süden, in der Diaspora, BIPoC aus den Communities mit Bezügen zum Globalen Süden werden ausgeblendet, nicht erzählt. In neun Porträts von Klima-Aktivist:innen und Kollektiven erfahren wir tief bewegend, wie unzulänglich…

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Die spanisch-sprachige Karte DESCOLONIALES wurde im Rahmen des glokal-Projektes „Reihe von Online-Seminaren: Fokus auf die Zusammenarbeit mit ‚Partner:innen‘ in Abya Yala/Lateinamerika“ von April bis Juni 2024 erstellt in Kooperation von glokal, Mariana Lo Sasso und Margarita Rodríguez Ornelas. Der folgende Text wurde von Margarita Rodríguez Ornelas verfasst. Kontaktiert uns gerne über das glokal-Kontaktformular, wenn ihr Kontakt zu Margarita herstellen wollt. Die Präsentation dient dazu, zwischen den DeKolonialen und den EntKolonialen Vertreter:innen zu unterscheiden. Die DeKolonialen (mehrheitlich Männer von US-amerikanischen Universitäten) haben wichtige Arbeit geleistet, um das Thema Dekolonialität und Dekolonisierung (ausgehend von den Thesen von Aníbal Quijano) in den sogenannten…

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Die englisch- und spanischsprachige Webseite „The Sherwood Way“ ist entstanden aus einem Zusammenschluss von NRO, die sich kritisch mit der Struktur und Arbeit von internationalen NRO auseinandersetzen. Sie stellen nach eigenen Angaben die kolonialen Logiken infrage, mit der internationale NRO strukturiert sind bzw. in denen sie arbeiten. Dies beinhaltet für den Zusammenschluss auch, auf die Notwendigkeit von Veränderungen für eine gerechtere Verteilung der Macht auf soziale Organisationen und Gemeinschaften aufmerksam zu machen. Auf der Webseite werden eine Auswahl an Publikationen, Studien und Büchern zusammengestellt, die NRO dabei helfen können, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, was getan werden muss und…

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„Towards Braiding“ von Elwood Jimmy, Vanessa Andreotti und Sharon Stein, ist eine englischsprachige Publikation des Decolonial Futures Kollektivs. Sie setzt sich mit der Verflechtung indigener Wissenssysteme und westlicher Ansätze auseinander. Die Autor:innen betonen die Notwendigkeit eines respektvollen Dialogs zwischen verschiedenen Akteur:innen, um gegenseitiges Verständnis und Lernen zu fördern. Sie diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die sich aus dem Zusammenführen unterschiedlicher Positionierungen, Erfahrungen und Weltanschauungen ergeben, und plädieren für einen Ansatz des „gemeinsamen Flechtens (braiding)“ von Wissen. Dabei wird hervorgehoben, dass es wichtig ist, Privilegien und Machtungleichgewichte anzuerkennen und aktiv an deren Abbau zu arbeiten. Die Publikation bietet praktische Empfehlungen für…

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Das Erklärvideo zu Koloniale Kontinuitäten und Widerstände ab den 1950ern bis heute ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der…

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Das Erklärvideo zu Kolonialismus, Nationalsozialismus, Widerstand 1933-1945 ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und…

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Das Erklärvideo zu Kolonialismus und Widerstand im Deutschen Reich 1885-1919 ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der Senatsverwaltung für…

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Das Erklärvideo zu Kolonialismus und Widerstand in den Amerikas ab 1492 ist Teil unseres Schüler:innen-Workshops zu kolonialen Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart, der in Kooperation von glokal e.V., ISD-Bund e.V. (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) und EPIZ Berlin e.V. konzipiert wurde. Das Projekt „Koloniale Spuren in Berliner Geschichte und Gegenwart“ baut auf dem Projekt Global Erinnern (www.globalerinnern.org) auf. Der Schüler:innen-Workshop kann über EPIZ Berlin e.V. gebucht werden (https://epiz-berlin.de/). Die Zeichnungen der Videos sind vom Kameruner Künstler Frank Mindja (https://www.instagram.com/frankymindjacomics) gezeichnet. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit LEZ und der Senatsverwaltung…

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