Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Um Menschen zu unterstützen, die sich im Widerstand befinden und vor Ort ihr Territorium oder ihre Autonomie verteidigen, haben sich Kollektive aus Mexico, Mesoamerika und verschiedenen Teilen der Welt unter dem Namen „Karawane für das gute Leben der mesoamerikanischen Menschen im Widerstand“ zusammen geschlossen.

Mehr...

Bonga Kuenda ist ein Singer/Songwriter aus Angola, der seit den 1970er Jahren über 30 Alben mit antikolonialen und regimekritischen Inhalten produziert hat. Seine Musik enthält Elemente aus Semba, Kizomba, portugiesischem Folk und Samba.

Mehr...

Am Moritzplatz in Berlin wurde ein Adbusting von Spenden-Werbeplakaten verschiedener humanitärer Hilfsorganisationen durchgeführt. Es soll auf den Zusammenhang der angesprochenen Missstände und kapitalistischen Verhältnisse aufmerksam gemacht werden. Kritisiert werden außerdem rassistische Darstellungen auf den Plakaten. Quelle: linksunten.indymedia

Mehr...

„Racism without Racists: Colorblind Racism and the persistence of racial inequality in America“ von Eduardo Bonilla-Silva ist eine provokative Diskussion über rassistische Verhältnisse in den USA. In seiner Schrift legt der Autor ein Arsenal von Argumenten, Redewendungen und Erzählungen offen, die Weiße benutzen, um rassistische Ordnungen zu rechtfertigen. Entlang dieser Argumentationslinie zeichnet er die (unsichtbaren) Strukturen des Rassismus nach. Das vollständige E-Buch ist kostenlos zum Herunterladen und Lesen.

Mehr...

In ihrem klaren und pointierten Textbeitrag “Kulturelle Aneignung und koloniale Gewalt“ für das Missy Magazin legt die Wissenschaftlerin Noa Ha dar, warum über “Cultural Appropriation” nicht debattiert werden kann, ohne über koloniale Kontinuitäten zu sprechen. Sie nimmt dabei Bezug auf zahlreiche Diskussionen, die hauptsächlich in den sozialen Netzwerken zum Thema “Kulturelle Aneignung geführt” werden, nachdem die Forderungen von überwiegend People of Color auf einen Verzicht der gängigen Praxis immer lauter geworden waren. „Wenn ich ehrlich bin, verfolge ich die Debatte über ‚kulturelle Aneignung‘, die der Text von Hengameh Yaghoobifarah über das Fusion-Festival nach sich zog, mit einem ironischen Lächeln. Teils,…

Mehr...

Unter dem Titel Was sind schon zwei Grad mehr?! hat das Bildungslabor Lateinamerika – Klimawandel und Umweltkonflikte Lehrmaterial in Form eines Heftes und einer DVD für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit herausgegeben. Inhaltlicher Schwerpunkt sind verschiedene Aspekte von Klimawandel und Umweltkonflikten in Lateinamerika und ihre globalen Wechselwirkungen. Auf Basis partizipativer Methoden des globalen Lernens hat das Bildungslabor Lateinamerika Workshop-Konzepte zum Thema „Klimawandel und Umweltkonflikte“ entwickelt, die im Werkheft bereitgestellt werden: In sieben Bausteine aufgeteilt, finden sich zahlreiche interaktive und partizipative Übungen. Auf der Material-DVD sind sämtliche Präsentationen, Kopiervorlagen und inhaltliche Materialien vorhanden, die zur Umsetzung der Übungen benötigt werden. Innovative Methoden sind zum Beispiel Quizshows, Aufstellungs-,…

Mehr...

The Movement for Black Lives ist eine großangelegte Initiative Schwarzer Menschen und Organisationen, die Ermächtigung, Freiheit und Gerechtigkeit fordern. Die Bewegung dient der politischen Organisation und Bündelung Schwarzer Stimmen im Kampf gegen Unterdrückung. The Movement for Black Lives ist als Antwort auf die andauernde und zunehmend sichtbar werdende Gewalt an Schwarzen Menschen und Communities in den USA und weltweit entstanden. Die Initiative vereint mehr als 50 Organisationen und bündelt damit Stimmen Tausender Schwarzer Menschen, die unter A Vision for Black Lives eine gemeinsame Vision und Agenda formulieren. Die Forderungen von The Movement for Black Lives sind: End the War on…

Mehr...

Die Studie „Straßenhandel in Berlin“ von Noa Ha befasst sich mit Informalität und Rassismus in der neoliberalen Stadt. Sie liefert Einblicke in die alltägliche Nutzung des öffentlichen Raums, die damit gleichzeitig die Globalisierung westlicher Metropolen sichtbar macht. In der historischen Mitte von Berlin ist die Alltagspraxis von Straßenhändler_innen davon bestimmt, sich an die alltäglichen, strukturellen und institutionellen Begrenzungen anzupassen und diese herauszufordern. Angesichts wachsender Diskriminierung fragt der das Buch nach der Inklusionsfähigkeit öffentlicher Räume in einer Stadt wie Berlin und verweist auf das problematische Verhältnis zwischen urbaner Raumnutzung, informaliserter Arbeit und rassifizierter Migration. Noa K. Ha 2016: Strassenhandel in Berlin. Öffentlicher…

Mehr...

Biskaya ist ein afropolitaner Roman über das Leben Schwarzer Menschen in Berlin von SchwarzRund. Im Buch schildert die Autorin einen Alltag zwischen diasporischen Lebensrealitäten, Psychiatrie und queerer Wahlfamilie. Die Protagonistin Tue ist mit drei Elternteilen aufgewachsen und verdient ihr Geld als Sängerin einer deutschsprachigen Indie-Band. Während ihr sowohl die anderen Bandmitglieder als auch ihre WG immer fremder werden, findet sie Ruhe bei Matthew, ihrer Wahlfamilie. Mit ihrem Roman schildert SchwarzRund nachvollziehbar, wie es ist, in einem Land von Weißen Schwarz zu sein, ohne dies mit Bezugspunkten auf dem afrikanischen Kontinent verbinden zu können. Vgl. Buchbeschreibung auf SchwarzRund SchwarzRund 2016: Biskaya. Wien: Zaglossus.…

Mehr...

Das Themenheft Globalisierung – Materialien zur Unterrichtsvorbereitung von der Rosa Luxemburg Stiftung nimmt Globalisierung in ihrem aktuellem Stadium und in unterschiedlichen Dimensionen in den Blick. Im Zentrum stehen die Perspektiven von Menschen, die von ihren Negativauswirkungen betroffen sind. Das Material richtet sich in erster Linie an Lehrende der Sekundarstufe II, vorwiegend im Fächerspektrum Sozialwissenschaften/Wirtschaft/Politische Bildung. Die Arbeitsvorschläge im Heft können außerdem an Lernende der Sekundarstufe I unterschiedlicher Schulformen angepasst werden. Die fünf Kapitel im Heft gliedern sich in die Themenbereiche 1. Warum werden Smartphones in China produziert? 2. Warum sind unsere Klamotten so billig? TextilarbeiterInnen in Bangladesh und der Weltmarkt…

Mehr...

https://www.youtube.com/watch?v=hXx5_HK-qjQ „Reproduktive Rechte wird im Mainstream oft verstanden als Recht auf Abtreibung und Verhütung. Schwarze Feminist*innen entwickelten dagegen einen breiteren intersektionalen Ansatz der Reproduktiven Gerechtigkeit.“ Beschreibung des Interviews auf YouTube Für wen gilt eigentlich das proklamierte Recht auf Fortpflanzung?  Wer wird befreit und welche neuen Zwänge drohen? Welche Erfahrungen und Kämpfe stecken dahinter? Diese Fragen beantwortet die Wissenschaftlerin und Aktivistin Emilia Roig im Interview mit Hengameh Yaghoobifarah.

Mehr...