Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Ben Böttger und Rita Macedo erzählen die Geschichte von Fredi, Liam, Dani, Alex und Fatma, die an einem Nachmittag im Herbst ein verlassenes Haus entdecken. In diesem Buch für Kinder von 5 bis 9 Jahren werden unterschiedliche Identitäten, Lebenssituationen und Familienkonstellationen als gleichwertige Normalität entworfen. „Unsa Haus“ soll Kinder darin bestärken zu sein, wie sie sind, und die Sicherheit vermitteln, dass ein akzeptierendes Umfeld besteht, gefunden oder geschaffen werden kann. Ben Böttger/Rita Macedo, 2013: Unsa Haus: und andere Geschichten. Berlin: NoNo.

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Es ist sehr wichtig für indigene Menschen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen, sich selbst und ihre Kulturen und Gedanken zu präsentieren. Hier ist eine kleine Auswahl von Magazinen und Zeitschriften für zeitgenössische Native American Literatur und Poesie: Yellow Medicine Review Red Rising Magazine Red Ink: An International Journal Working It Out Together Magazine SAY Magazine Native Hoop Magazine Muskrat Magazine

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In seinem Roman „Die Richter des Jüngsten Gerichts“ beschäftigt sich Doğan Akhanli mit dem Genozid an den Armeniern 1915 in der Türkei. Er stellt mit Hilfe eines Zeitreisenden Bezüge zu aktuellen Gewalt her und beschreibt Kontinuitäten der globalen Gewaltgeschichte. Akhanli, Doğan 2007: Die Richter des Jüngsten Gerichts. Klagenfurt. Kitab. Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische Projekte unterstützt. Der Link zum Buch ist: http://www.links-lesen.de/article/3-902005-98-X

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https://www.youtube.com/watch?v=63h0vwUT-vY Sidney Frenz zeigt in diesem ironisch Videoclip klassische Situationen von Alltagsrassismus gegenüber Schwarzen Menschen in Deutschland auf. Er spielt diese Situationen in beiden Rollen selbst. In der youtube Beschreibung warnt er selbst vor rassistischem Sprachgebrauch. Inspiration für seinen Clip fand er unter anderem in folgendem gleichnamigen Clip: https://www.youtube.com/watch?v=vmPAWkz83qY Shit some white Germans say to Black Germans | Frenz, Sidney| D | 2012 | Kurzfilm | deutsch | 3,32 min. Shit some white Germans say to Black Germans | McMillan, Shane Thomas| D | 2012 | Kurzfilm | deutsch | 4,36 min.

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Auf der dreisprachigen Webseite Flucht – Exil  – Verfolgung gibt es einen virtuellen Rundgang durch die Hardenbergstraße in Berlin. Anhand von einzelnen Biographien werden die Themen Flucht, Exil und Verfolgung mit der Berliner Geschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft. Ein Audioguide für die Erkundung vor Ort steht zur Verfügung.

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Viele soziale Bewegungen haben den Traum einer kraftvollen, sozialen Bewegung, die dem Kapitalismus mit all seinen zerstörerischen Auswirkungen die Stirn bieten kann. Welche Bewegungen Teil davon sind und wie ihr Verhältnis zu Degrowth (Postwachstum) ist, zeigt das Projekt Degrowth in Bewegung(en). Daniel Bendix hat sich darin mit den Schnittmengen von Post-Development und Degrowth unter dem Titel Beim globalen Umgang mit dem kolonialen Erbe geht es um mehr als Wachstumskritik beschäftigt.

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Bis heute erforschen deutsche Museen die Gebeine zahlreicher Kolonisierter. Ein Gespräch zwischen Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp über die Gründe für diesen unerträglichen Zustand, erschienen in Südlink 167. Hier findet Ihr auch die unveröffentlichte Version auf Englisch.

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Forget Winnetou! Going beyond native stereotype in Germany ist ein Dokumentarfilmprojekt von Red Haircrow über das Bild von, Stereotype über und Rassismus gegen Native Americans in Deutschland. Der einstündige Film soll 2018 erscheinen. Auf der Webseite finden sich bereits interessante Links und Texte zum Thema. „Wir verstehen Winnetou als einen symbolischen Charakter, eine beispielhafte Geschichte wie Stereotype über Native Americans Rassismus und Kolonialismus verstärken. Hier wird die Haltung sichtbar, dass Europäer*innen um ihre eigenen Fantasien zu befriedigen, alles und jede*n nehmen können, sogar noch heute lebende Menschen und sie falsch auslegen und falsch repräsentieren können. Statt den Kreislauf von…

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In Akims Dorf scheint der Krieg weit weg zu sein. Als Luftangriffe das Dorf am Fluss doch erreichen, wird Akim von seiner Familie getrennt. Eine unbekannte Frau nimmt den Jungen bei sich auf, doch dann wird er vom Militär gefangen genommen. Akim kann schließlich fliehen und rennt und rennt, bis er im Gebirge andere Menschen trifft, die wie er geflüchtet sind. Gemeinsam schaffen sie es, einen Fluss zu überqueren und zu einem Lager auf der anderen Seite zu gelangen. Und hier geschieht das Unerwartete: Akim und seine Mutter finden sich wieder.  (Vgl. Buchbeschreibung des Verlages). Das Buch erzählt in vielen…

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Im Buch „So lebe ich… und wie lebst du?“ von Dirk Zehender erzählen acht Kinder in unterschiedlichen Familienverhältnissen an verschiedenen Orten auf der Welt ihre Geschichten. Die Erzählungen handeln vom Alltagsleben der jungen Protagonist*innen und beschreiben die diversen Konstellationen von Bezugspersonen der Kinder unaufgeregt nebenbei. Das Werk ist Illustriert durch die Aquarelle der Malerin Soe Sadr. Dirk Zehender/Soe Sadr 2008: So lebe ich und wie lebst du? o.O.: MARDI.

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https://www.youtube.com/watch?v=wqRXZJYeRzM Bino & Fino ist eine herausragende nigerianische Cartoon-Serie für Kinder über Geschichten, Geografien und Kulturen in Afrika von den Autor*innen Sola Dada, Kunle Dada und Adamu Waziri. Die Geschwister Bino und Fino leben in einer großen Stadt in Afrika. Gemeinsam mit ihrer Freundin Zeena, einem magischen Schmetterling, und ihren Familien entdecken die beiden den Kontinent und die Welt. Die Serie unter Regie von Adamu Waziri wurde entworfen, um Bezugspersonen Material für Kinder anzubieten, das auf lustige Weise positive und didaktische Inhalte über den afrikanischen Kontinent transportiert. Bino & Fino wird vom Animations-Studio EVCL in Abuja, Nigeria produziert und kann auf…

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„I love my Hair“ von Natasha Anastasia Tarpley ist ein empowerndes Buch über das Schwarze Mädchen Keyana, die ihre Haare liebt und beschreibt, auf wieviele unterschiedliche Weisen sie ihr Haar trägt. Das Buch ist illustriert mit wunderschönen realistischen Wasserfarben-Zeichnungen von E.B. Lewis. Schwarze Kinder, die in mehrheitlich weißen oder in rassistisch strukturierten Gesellschaften groß werden, werden darin bestärkt einen positiven Bezug zu ihrem Körper zu entwickeln und/oder zu bewahren. Natasha Anastasia Tarpley/E.B. Lewis 2001. I love my Hair. London: Little, Brown Book Group.

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