https://www.youtube.com/watch?v=uGOojdnR-VM Aníbal Quijano, ein Soziologe und Politikwissenschaftler aus Peru, spricht über die Kolonialität der Macht. Colonialidad del poder| Aníbal Quijano| 2010 | Paraguay | Spanisch| Vortrag | 55 min. Eine gute deutschsprachige Einführung in Dekoloniale Theorien und das Werk von Quijano gibt es von Quintero, Pablo & Garbe, Sebastian (Hg.) 2013: Kolonialität der Macht. De/Koloniale Konflikte zwischen Theorie und Praxis. Münster: UNRAST. Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt, könnt ihr das Buch auch bei dem alternativen non-profit Online-Buchladen links-lesen.de kaufen, der mit dem Gewinn politische Projekte unterstützt. Der Link zum Buch ist hier zu finden.
Autor: glokal e.V.
https://www.youtube.com/watch?v=1Lm00GF5Faw SubVerso und Portavoz rappen über die jahrhundertealte Geschichte der Unterdrückung und des Widerstands der Mapuche in Chile.
Killjoy heißt so viel wie „Spaßverderber*in“ – ein Vorwurf, den sich alle, die sich zum Beispiel gegen Rassismus, Sexismus, Heteronormativität wehren, eher früher als später anhören dürfen. Dieser Blog wird von Sara Ahmed gefüllt. Sie selbst beschreibt ihn wie folgt: „My name is Sara Ahmed, and this is my research blog. I am a feminist killjoy. It is what I do. It is how I think. It is my philosophy and my politics. I am (also) an academic based in Media and Communications at Goldsmiths.“
Auf diesem Blog sind aktuelle Beiträge, Aktionen und Kampagnen vom Refugees Movement rund um den Oranielplatz in Berlin zu finden. Der Selbstmord von Mohammed Rahsepar am 29.01.2012, der als geflüchtete Person in einer Sammelnunterkunft unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht war und diese nicht mehr aushielt, löste europaweit Proteste aus, die bis heute andauern. 2012 sammelten sich einige Hundert Geflüchtete in Würzburg und liefen nach Berlin, um auf die unerträglichen Verbrechen europäischer Politik an hilfesuchenden Menschen aufmerksam zu machen. In Berlin errichteten sie ein Protestcamp am Oranienplatz – auch Oplatz genannt – und besetzten eine leer stehende Schule in Kreuzberg, die Gerhard-Hauptmann-Schule.…
Als Reaktion auf rassistische „kulturelle Aneignung“ haben Studierende, Lehrende und Institutionen der California State University San Marcos (CSUSM) eine Posterkampagne entworfen.
Diese Webseite zeigt Parallelen zwischen Kolonialismus, Nationalsozialismus und heutigem Rassismus am Beispiel der Deutschen Bahn auf. Die fehlende Aufarbeitung der Geschichte der Deutschen Bahn hat Konsequenzen: kaum Entschädigungszahlungen, keine grösseren historischen Untersuchungen, und keine Sensibilität für den Skandal, dass Züge und Bahnhöfe einer der wichtigsten Kontexte ist, in dem heute Racial Profiling praktiziert wird. Die Broschüre „Ihr Aktionsplan – Die Deutsche Bahn – neue Weichen stellen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit“ bereitet das Thema für Bahnreisende auf. Dieser Beitrag vom glokal-Blog aus dem Januar 2018 verdeutlicht die Aktualität jener „auf Affekt setzende(n) Symbolik“ und selektiven Geschichtsvergessenheit der Deutschen Bahn – am…
„Die Akte James Knopf‘ ist eine poetische Verhandlung afrodeutscher kultureller Identität. Wurden Schwarze Deutsche in den 1980er Jahren noch als Exoten und Ausländer im eigenen Land angesehen, so sind sie im neuen Jahrtausend Deutsche mit Fußnote des Migrationshintergrunds. In einem Land, welches sich lange Zeit als homogen-weiß und christlich verstand, müssen ‚abweichende‘ Identitäten ständig neu und radikal verhandelt werden. Die Akte James Knopf ist Verhandlung und Abrechnung zugleich. Die Verse durchforsten die deutsche Landschaft mit poetischem Geschick und dem marginalen Blick eines ‚anderen‘ Deutschen, der den Auswüchsen der deutschen, rassistischen Alltagsrealität und der kolonialen Kontinuität stets auf den Spuren bleibt.…
„Dieser Band fragt nach den normativen Grundlagen gerechter(er) Verhältnisse in der Migrationsgesellschaft. Im Fokus steht der Begriff der Solidarität. Jenseits einer ‚Solidarität unter Vertrauten‘ bezeichnet migrationsgesellschaftliche Solidarität eine aktive, nicht notwendig auf Gemeinschaftlichkeit gründende Praxis für ein konkretes Gegenüber, aber auch für eine politische Idee von Gesellschaft. Diese Idee wird in den Beiträgen im Hinblick auf ihre moraltheoretischen, bildungsphilosophischen und soziologischen Dimensionen befragt und fortentwickelt.“ (Ankündigung des Verlags) Anne Broden / Paul Mecheril (Hrsg.) 2014: Solidarität in der Migrationsgesellschaft. Befragung einer normativen Grundlage. Bielefeld: transcript Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen bei euch in der Nähe habt,…
Katharina Oguntoye / May Opitz / Dagmar Schultz (Hrsg.) 1995: Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte. Berlin: Orlanda Frauenverlag „Vereinzelung bedeutet, unsichtbar sein, leicht übersehen zu werden, allein kämpfen zu müssen. Es hat lange gebraucht, das zu erkennen, aber wir haben uns entschlossen, FARBE ZU BEKENNEN.“ (May Opitz). Mit ihrem Buch versuchen die Autorinnen, sich auf die Suche nach ihre Geschichte zu begeben, gesellschaftliche Zusammenhänge von Rassismus offenzulegen und auf ihre besondere Situation aufmerksam zu machen. Eine Situation, die sich derzeit, im Zeichen zunehmender rassistischer Übergriffe und des Ausländerhasses, verschärft hat. (aus dem Klappentext) Falls ihr keinen…
„Bildung betrifft und beschäftigt nahezu alle Menschen: Vor allem Schulbildung und Bildungszertifikate spielen eine wichtige Rolle im Leben eines Menschen. Sie beeinflussen den Freund_innenkreis oder den Wohnort und sind oftmals für Arbeitsverhältnisse, für Lohn und Wohlbefinden von Bedeutung. Die Zugänge zu Bildung sind jedoch nicht gleich. Die Publikation reflektiert jenseits der gängigen Denkmuster ‚Wer nur will, die schafft es schon‘ stereotype Bilder und nimmt Leistung kritisch in den Blick. Vor allem lässt sie diejenigen zu Wort kommen, über die in der Regel gesprochen wird. Der Band knüpft an sieben Comicbiographien an, die 2011 im Rahmen einer Ausstellung über Bildungserfahrungen von…
„In der Broschüre geht es um folgende Themen: Projekt i-Päd, Identität, Intersektionalität, Homophobie, Sexismus, Transphobie, Interphobie, Rassismus, antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus, Rassismus gegen Rom_nj_a, Klassismus, Ableismus, Altersdiskriminierung („Ageism“), Adultismus (Diskriminierung gegenüber Kindern und Jugendlichen), Lookism. Dabei kommen Pädagog_innen, Sozialarbeiter_innen und Aktivist_innen, die in der Kinder-/Jugendarbeit tätig sind, zu Wort. Sie berichten aus der Praxis, wie sie mit dem Thema „Differenz“ konfrontiert sind und damit umgehen. Zwei Lehrkräfte, die mit ihren Schüler_innengruppen unsere Workshops besucht haben, erzählen von ihrer Erfahrung mit dem Projekt. Im Glossar könnt ihr alle Begriffe nachschlagen, die wir für das Thema wichtig und erklärenswert finden.“ (siehe Ankündigung auf…
Timo Kiesel unterzieht den Fairen Handel und seinen unterschiedlichen Arbeitsbereichen einer rassismuskritischen Betrachtung. Timo Kiesel 2013: Armutsbekämpfung als Geschäftszweck. Fairer Handel, Entwicklungszusammenarbeit und Rassismuskritik. In: BER e.V.: Develop-mental Turn. Neue Beiträge zu einer rassismuskritischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit. Berlin: BER