Der kenianische Schriftsteller Binyavanga Wainaina erzählt in diesem literarischen Essay, ausgehend von einem Interview mit dem senegalesischen Musiker und Politiker Youssou N’Dour, von Kolonialismus und Schwimmen lernen, von Politik und Poesie, von Musik und essenzialistischen Verständnissen von Kultur und Identität.
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Kolonialismus, Weltraum, postrassistische Zukunft: Simone Dede Ayivi erzählt in ihrer Performance in den Berliner Sopiehensälen zugleich von heute, von früher und von einem anderen morgen, denn:„It’s hard to stop rebels that time travel.“
Die Kampagne wurde 2016 an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der University of London von Studierenden und Lehrenden initiiert.
Die von Grada Kilomba kuratierte Gesprächsreihe lud zwischen 2015 und 2017 geflüchtete Künstler*innen in das Maxim Gorki Theater in Berlin ein. Im Mittelpunkt der insgesamt 13 Talks stand die Frage, wie Wissens- und Repräsentationssysteme künstlerisch und politisch transformiert, de-kolonisiert, umgeschrieben werden können.
Das Bündnis besteht aus aus politischen Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen.
Der Musiker und Musiksoziologe Johannes Ismaiel-Wendt geht in seiner 2011 erschienenen Dissertation der Frage nach, inwiefern Populäre Musik (post-)koloniales Wissen enthält, transportiert und verhandelt.
„The Decolonial Atlas“ ist ein Online-Projekt, welches sich mit der Erstellung dekolonialer und herrschaftskritischer Visualisierungen, meistens in Form von Gebietskarten, beschäftigt.
„The ABC of Racist Europe“ ist ein von der peruanischen Künstlerin Daniela Ortiz geschriebenes und collagiertes Kinderbuch.
Im Mittelpunkt des Bandes „Decolonize the City!“ stehen der Alltag von Migrant*innen und People of Color und ihre Kämpfe in der postkolonialen Stadt.
Der Track des Berliner Rappers Matondo handelt vom (Kolonial-)Rassismus in seiner Heimatstad Berlin, der bis in die Gegenwart reicht, und von Gegenwehr.
Native-Land ist eine Ressource, die Nord-Amerikaner_innen helfen soll, mehr über (ihre) lokale Geschichte zu erfahren und zu lernen. Das Projekt entstand aus dem Anliegen heraus, Staatsgrenzen und koloniale Grenzen, wie sie heute formal gelten, als solche sichtbar zu machen und als „allgemeingültig“ zu hinterfragen.
Die Broschüre Bon Voyage! des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) möchte rassismuskritische Wege in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit aufzeigen.