Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Chinua Achebe gilt als einer der herausragenden englischsprachigen Schriftsteller und als Ikone der englischsprachigen afrikanischen Literatur. Er ist der Begründer der modernen nigerianischen Literatur und erreichte mit dem Genre der afrikanischen Fiktion ein internationales Publikum. Anlässlich des 50. Jahrestages der Veröffentlichung seiner berühmten Novelle „Things Fall Apart“ veröffentlichte Everyman das Werk, gemeinsam mit den „Novellen No Longer at Ease“ und „Arrow of God“ unter dem Titel „African Trilogy“. In „Things Fall Apart“ (Deutsch: „Okonkwo oder Das Alte stürzt“) erzählt Chinua Achebe am Beispiel der Person Okonkwo, wie ein nach etablierten Regeln funktionierendes Gesellschaftssystems (der Igbo) durch das Eindringen christlicher Missionar_innen…

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https://www.youtube.com/watch?v=vBA04uNJHKg Hildegard Lagrenne war eine Überlebende des Porajmos und Mitarbeiterin beim Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie im Dokumentations- und Kulturzentrum des Zentralrats in Heidelberg. Zeit ihre Lebens trat Hildegard Lagrenne für die Bekämpfung von Rassismus gegen Sint_ezza und Rrom_nja ein. Durch ihre öffentliche Bildungs- und Aufklärungsarbeit sowie ihre Veröffentlichungen wurde sie zu einer bekannten Persönlichkeit in der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sint_ezza und Rrom_nja und prägte die Bewegung entscheidend mit. Eines der wenigen öffentlichen historischen Dokumente, die Hildegard Lagrenne zeigen, ist diese kurze und einprägsame Videosequenz, auf die Romaniphen auf ihrer Website verweisen. Hier erzählt die Bürgerrechtlerin und Überlebende eines Konzentrationslagers über…

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https://www.youtube.com/watch?v=J6bAGDAa3Aw Unter dem Namen Duo Z traten die Sinto-Liedermacher Tornado Rosenberg und Rudko Kawczinsky Anfang der 1980er-Jahre auf. 1981 veröffentlichten sie die LP “Ganz anders“, die 13 Lieder umfasst. Mit Titeln wie “Kind im Ghetto“ oder “Das Ordnungsamt“ thematisieren sie den Rassismus gegen Sinti und Rroma in Deutschland. Szenen im Dokumentarfilm „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind“ (1982) von Melanie Spitta und Katrin Seybold sind mit Kompositionen von Tornado Rosenberg und Rudko Kawczinsky hinterlegt. Ganz anders. Deutsche Zigeunerlieder ⎢ Duo Z ⎢ Deutschland ⎢ 1981.

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Pambazuka News ist ein Pan-Afrikanischer Online- und Email-Newsletter. Er wurde im Jahr 2000 von Mitgliedern Pan-Afrikanischer Communities in Afrika entwickelt und bietet seither eine Plattform für Beiträge, die sich gesellschaftlich und politisch relevanten Angelegenheiten sowie sozialer Gerechtigkeit auf dem Kontinent widmen. Pambazuka News wird wöchentlich in den Sprachen Englisch, Portugiesisch und Französisch veröffentlicht. Aktuelle Beiträge sind in den Rubriken Gender & Minorities, Governance, Arts and Book Reviews, Land and Environemnt, Pan-Africanism, Advocacy and Campaigns geordnet. Pambazuka News produziert außerdem das Blog AU Monitor. Hier werden Informationen für die Zivilgesellschaft bereitgestellt, die die Afrikanische Union und interne aktuelle Entwicklungen betreffen. Pambazuka…

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Mit dem Untertitel „Schwarze Bewegungsgeschichte erinnern. Bilanz ziehen und Zukunftsvisionen entwickeln“ erschien im Januar 2016 – 30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – der Band Spiegelblicke. Im Buch kommen in Form von Essays, Portraits, analytischen Texten, Storytelling und Foto-Reportagen unterschiedliche Autor_innen, Zeitzeug_innen und Portraitierte zu Wort und Ausdruck. Es widerspiegeln sich Blicke aus mehreren Generationen Schwarzer Deutscher auf rassistische Strukturen, Identitätsfindung, Ausschluss-Mechanismen und Empowerment. „Inhaltlich geht es um Schwarze Menschen in der NS-Zeit, die Geschichte des Kolonialismus und seine Reichweite in die Gegenwart – beispielsweise im Bildungs- und Rechtssystem. Um selbstbestärkende Interventionen von Eltern, Lehrenden,…

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https://www.youtube.com/watch?v=FB3d8SJrcBU Diese Poetry-Performance ist eine Ansprache an Eltern von Kindern of Color. Die Performer*innen thematisieren aus einer Betroffenenperspektive heraus Erfahrungen, die sie als Rassifizierte von ihren weißen Eltern trennen und mahnen zu einem reflektierten Umgang mit „race relations“ (auch) in engen familialen Kontexten.

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Der Band „Visionäre Afrikas“ von Moustapha M. Diallo erzählt in über 40 Portraits von außergewöhnlichen Persönlichkeiten des afrikanischen Kontinents. Vorgestellt werden Menschen, die in 23 Ländern Einzigartiges geschaffen haben. Die essayistischen und erzählerischen Texte, die ausschließlich von Afrikaner_innen verfasst wurden, sprechen von Widerstandskämpfer_innen und Universitätsgründer_innen, von Umwelt-Aktivist_innen, Schriftsteller_innen und Musiker_innen. Die Erzählungen und Berichte dieser beindruckenden Persönlichkeiten öffnen den Blick für die bedeutenden Kämpfe, Errungenschaften und Wissensproduktionen von Afrikaner_innen und zeichnen ein Bild des Kontinents, das dem der hegemonialen Berichterstattung entgegensteht. Moustapha M. Diallo (Hrsg.) 2014: Visionäre Afrikas. Der Kontinent in ungewöhnlichen Porträts. Wuppertal: Hammer. Falls ihr keinen unterstützenswerten Buchladen…

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Der Band „eingeschrieben“ von Emily Ngubia Kuria befasst sich mit rassistischen Strukturen innerhalb des deutschen Hochschulsystems. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: „was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern?“ Buchbeschreibung des Verlages Rassismus wird im Systemen der deutschen (Hoch)schulbildung auf vielfache Weise wirkmächtig. Er strukturiert Lehrpläne und Abläufe von Sprechstundenterminen, bestimmt Entscheidungen über Bewertungen von Leistungen (rassifizierter) Studierender mit und beeinflusst Hausarbeitsthemen und Ansprachen. Rassismus schreibt sich prägend in das Selbstbild diskriminierter Personen ein. Im…

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Daily Resistance is „newspaper published and written by people, so-called refugees, who don’t accept their disfranchisement by the German state. They write about their fight and share their opinions to reach out to people who are in the same situation.“ Selbstbeschreibung auf Daily Resistance Die Autor_innen und Aktivist_innen kämpfen für die Überwindung ungerechter und unmenschlicher Lebensbedinungen. Ziel ist es, gemeinsam mit Aktivist_innen und Unterstützer_innen vor Ort soviele Menschen wie möglich zu informieren und einzuladen, die Isolation aufzubrechen und miteinander in Kontakt zu treten. Das Autor_innen-Kollektiv von “Daily Resistance“ beschreibt sich selbst und die Ziele seines Aktivismus wie folgt: „Together we are a…

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„Your utopia is my reality and my reality is your utopia“ SAVVY Contemporary – The laboratory of form-ideas ist ein Labor der konzeptionellen, intellektuellen, künstlerischen und kulturellen Entwicklung und des Nord-Süd-Austausches: Im SAVVY-Atelier werden Ideen in Formen verwandelt und Formen in Ideen. SAVVY Contemporary versteht sich als Ort, der den Nord-Süd Dialog in der Berliner Kunstszene aktiv fördert. Hier wird Raum geboten für kritische Diskurse und zeitgenössische Kunst, im besonderen für zeitgenössische diasporische Kunst. Entsprechend finden alle zwei Monate Ausstellungen, Performances und Veranstaltungen in Form eines moderierten „Trialoges“ statt: Dazu lädt ein_e Kurator_in je eine_n weiteren Künstler_in aus Europa oder…

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Die Anthologie „Sisters and Souls“, herausgegeben von Natasha Kelly, widmet sich der afro-deutschen Dichterin und Autorin May Ayim, ihrem Erbe und ihrem Einfluss auf die Nachfolge-Generationen Schwarzer Frauen. Im Buch, das anlässlich des 20. Todestages von May Ayim erschien, beschreiben Schwarze Frauen verschiedener Generationen auf eindrückliche Weise, wie sie persönlich und politisch von der Autorin und Aktivistin inspiriert worden sind. In den 1980er Jahren entstand etwa zeitgleich mit der „Frauenbewegung“ in Deutschland die „Schwarze Bewegung“, in der May Ayim eine wichtige Bedeutung zukam. Die unterschiedlichen Beiträge der Autor_innen von „Sisters and Souls“ sprechen von der Kontinuität Schwarzer Geschichte, die weit…

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Roma Rights ist ein vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, die vom European Roma Rights Centre (ERRC) herausgegeben wird. Sie berichtet über Entwicklungen im Bereich „Rromnja-Rechte“ in Europa, über aktuelle Diskussionsstände zu Antiromaismus und informiert über die Aktivitäten von ERRC. Die neuste Ausgabe von Roma Rights trägt den Titel „Nothing about us without us? Roma Participation in Policy Making and Knowledge Production“. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit rassistischen Wissensproduktionen, Gender, LGBTQIA und heterosexistischen Diskriminierungen. Die Ausgaben der Zeitschrift können hier heruntergeladen werden. 

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