Mit der Broschüre „Wir nehmen Rassismus persönlich“ hat Amnesty International in Zusammenarbeit mit Selbstorganisationen von Menschen mit Rassismuserfahrung sowie Expert_innen für Antidiskriminierung wichtiges und informatives Material zum Thema Alltagsrassismus veröffentlicht.
Autor: glokal e.V.
Halil Chan legt im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen eine ausführliche, fundierte und praxiserprobte Handlungsempfehlung – das HAKRA Empowerment-Konzept – zur Durchführung von Empowerment-Workshops gegen Rassismus vor. (HAKRA ist die Selbstbezeichnung des Projektes und eine begriffliche Eigenkreation aus den Wörtern „hak“ und „ra“, die in unterschiedlichen Sprachen Bedeutungen wie Recht, Gerechtigkeit, Wahrheit, Gott, Weg und Kosmos in sich tragen.) Die Expertise stellt einleitend den Empowerment-Ansatz auf mehreren Bedeutungsebenen und anhand historisch-geografischer Bezugspunkte vor. Anschließend wird in die HAKRA-Empowerment-Initiative und das HAKRA-Empowerment-Konzept eingeführt. In einem nachfolgenden reflexiven Teil geht der Autor auf die Verläufe unterschiedlicher Empowerment-Workshops ein, die für…
Es ist eine eigensinnige und unbequeme Protagonistin, die die Leser_innen als Ich-Erzählerin durch NoViolet Bulawayos Roman „We Need New Names“ und damit durch die postkolonialen Realitäten der Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts führt
Eine neue Broschüre vom österreichischen Quix – Kollektiv für kritische Bildungsarbeit widmet sich den Themen “Gender, Sexualität und Begehren“ in der Bildungsarbeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Bildungsarbeit im entwicklungspolitischen Kontext, insbesondere von internationalen Freiwilligendiensten.
Als „Allianz gegen Racial Profiling“ haben sich Aktivist_innen, Wissenschaftler_innen und Kulturschaffende of Color sowie Menschenrechtsorganisationen zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen sie sich gegen institutionellen Rassismus in den Schweizer Polizeikorps zur Wehr.
„Den NSU-Morden folgten eine rassistische mediale Auseinandersetzung und einseitige, diskriminierende Ermittlungsarbeiten. Das Theaterstück ‚Urteile‘ von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi […] setzt diesem Rassismus die Perspektive der Hinterbliebenen entgegen.“
In ihrer Keynote im Rahmen der Veranstaltung “Szenenwechsel – Diversität in Kultur und Bildung“ des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung nähert sich Maisha-Maureen Auma dem Thema Diversität aus einer herrschaftskritischen Perspektive. Diversität bildet eine wichtige Basis für diskriminierungskritische Arbeit – nicht nur auf dem Feld der kulturellen Bildung.
Die Photographers in Solidarity beschreiben sich selbst als eine Gruppe von engagierten Fotograf_innen in der Tradition der Sozial- und Reportagefotografie.
RomaniPhen hat auf seiner Webseite ein Kriterienraster gegen Gadjé-Rassismus veröffentlicht. Die Sammlung von kritischen Fragen unter dem Titel „ Gut gemeint ist nicht gut gemacht – rassismuskritische Kriterien zur Erstellung von Bildungsmaterialien“ dient dazu, in Lehr-Kontexten Rassismus, der sich gegen Sinte_zza und Rromn_nja richtet, anzusprechen.
We are born free! – Empowerment Radio (We!R) ist ein Radio-Programm, das von Refugees & Friends in Berlin produziert wird.
Im Video „Not all white people where created equal“ des Senders Fusion wird prägnant und anschaulich erklärt, wie Weißsein in Nordamerika im Zuge von ökonomischen Prozessen konstruiert worden ist.
Im dritten Band der Grenzregime-Reihe setzen sich die Autor_innen in rund 20 Beiträgen mit anhaltender Migration nach Europa sowie mit Politiken der Kontrolle und Regulierung auseinander. Im Fokus stehen dabei Kämpfe von Refugees und Aktivist_innen im Sommer 2015 an unterschiedlichen Orten.