Autor: glokal e.V.

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Auch das neueste Werk des senegalischen Rappers Didier Awadi „Ma Révolution“ ist ein politisches Album. In den einzelnen Titeln werden aktuelle politische und gesellschaftliche Probleme auf dem afrikanischen Kontinent, die regelmäßig mit europäischen Interventionen im Zusammenhang stehen, aufgegriffen und kritisiert. In Album-Titeln wie „Coup d’Etat Démocratique“(“Demokratischer Putsch“), „Génération Consciente“ (“Verantwortungsvolle Generation“) oder „Ce qu’ils disent“ (“Was sie sagen“), die teilweise Elemente aus Reggae enthalten oder in Zusammenarbeit mit Tyronne Downie, dem Pianist der Wailers von Bob Marley, entstanden sind, geht es um die regelmäßigen Putsche in der Region, um das Eingrifen der NATO und scheinheilige Entwicklungshilfe-Diskurse der „Internationalen Gemeinschaft“. “Mit Elementen von…

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Erstmalig wird im Dokumentarfilm “Das falsche Wort“ von Melanie Spitta und Katrin Seybold die Verfolgung und Ermordung deutscher Sint_ezza in der Zeit des Nationalsozialismus zusammenhängend aus Sicht der Verfolgten und ihrer Nachkommen dargestellt. Wichtige Bestandteile der Beweisführung sind unveröffentlichte Polizeiakten, Materialien der sogenannten Rasseforscher, und Dokumente der totalen Erfassung und Registrierung. In respektvollen und würdevollen Bildern wird im Film Zeugenschaft abgelegt über den überlebten Genozid, über Tradierung von Rassismus, Ignoranz und Gewalt der weiß-deutschen Gesellschaft nach 1945 bis in die 80er Jahren. Der Film hat eine wundervolle und seltene Stärke und Positionierung in seinen künstlerischen Formen und politischen Ansätzen. Siehe…

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Das autobiografische Werk von Emmanuel Mbolela ist die präzise und gleichzeitig bildreich erzählte Geschichte seiner Flucht vom Kongo in die Niederlande. „Mein Weg vom Kongo nach Europa ist ein eindrucksvolles Zeugnis von politischer Gewalt und den fatalen Konsequenzen der EU-Migrationspolitik, aber auch von Widerstand und der Würde der Menschen. Emmanuel Mbolela schreibt in seiner autobiographischen Erzählung über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindrückliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung während der Flucht, dabei kommt er immer wieder auf die besonders dramatische Situation von Mädchen und Frauen…

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[vimeo id=“77952994″] In ihrer Performance „Welt ohne Grenzen“ verarbeitet die Künstlerin Julia Friese die Vorgänge um eine Verweigerung von Einreisevisa für das KünstlerInnenkollektiv „Fasokele“ aus Burkina Faso nach Deutschland. „Fasokele“ hätte im Jahr 2013 für eine dreimonatige Aktionstour nach Deutschland kommen sollen. Die Visa wurden von der deutschen Botschaft in Ouagadougou mit absurden Argumenten verweigert, wie afrique-europe-interact berichtet. Das Theaterstück „Welt ohne Grenzen“, das diese Vorgänge aufgreift, wurde im Juli 2013 im Kampnagel Theater Hamburg aufgeführt.

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Das American Indian Movement (AIM) ist die größte Selbstorganisation von Native Americans in den USA. Es ist eine spirituelle Bewegung, die von den USA fordert, Native Souveränität ohne Kompromisse anzuerkennen. AIM hat viele Ortsverbände in verschiedenen Städten und Regionen. Ortsverbände haben oft eigene Webseiten, wie z.B. AIM Central Texas, welch auch eine wöchentliche Radiosendung hat.

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https://vimeo.com/148883418 Im Jahr 2015 hielt die IniRromnja in der Akademie des Jüdischen Museums in Berlin eine performative Lesung mit Filmbeiträgen zu Ehren Melanie Spittas ab. „Melanie Spitta war eine wegbereitende Filmemacherin und Akteurin der Sintezza- und Romnja -Bewegung. In ihren Filmen und Texten hat sie sich mit dem nationalsozialistischen Genozid an den Rroma und Sinti sowie mit der fehlenden Anerkennung und Entschädigung nach 1945 beschäftigt. Bis in die 1980er Jahre setzte sie sich politisch mit Erinnerungspolitiken und mit Rassismus und Sexismus in der Bundesrepublik nach dem Pharrajmos (Genozid an Rrom*nja) auseinander.“ IniRromnja über Melanie Spitta auf Vimeo. Melanie Spitta drehte gemeinsam mit…

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Chinua Achebe gilt als einer der herausragenden englischsprachigen Schriftsteller und als Ikone der englischsprachigen afrikanischen Literatur. Er ist der Begründer der modernen nigerianischen Literatur und erreichte mit dem Genre der afrikanischen Fiktion ein internationales Publikum. Anlässlich des 50. Jahrestages der Veröffentlichung seiner berühmten Novelle „Things Fall Apart“ veröffentlichte Everyman das Werk, gemeinsam mit den „Novellen No Longer at Ease“ und „Arrow of God“ unter dem Titel „African Trilogy“. In „Things Fall Apart“ (Deutsch: „Okonkwo oder Das Alte stürzt“) erzählt Chinua Achebe am Beispiel der Person Okonkwo, wie ein nach etablierten Regeln funktionierendes Gesellschaftssystems (der Igbo) durch das Eindringen christlicher Missionar_innen…

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https://www.youtube.com/watch?v=vBA04uNJHKg Hildegard Lagrenne war eine Überlebende des Porajmos und Mitarbeiterin beim Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie im Dokumentations- und Kulturzentrum des Zentralrats in Heidelberg. Zeit ihre Lebens trat Hildegard Lagrenne für die Bekämpfung von Rassismus gegen Sint_ezza und Rrom_nja ein. Durch ihre öffentliche Bildungs- und Aufklärungsarbeit sowie ihre Veröffentlichungen wurde sie zu einer bekannten Persönlichkeit in der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sint_ezza und Rrom_nja und prägte die Bewegung entscheidend mit. Eines der wenigen öffentlichen historischen Dokumente, die Hildegard Lagrenne zeigen, ist diese kurze und einprägsame Videosequenz, auf die Romaniphen auf ihrer Website verweisen. Hier erzählt die Bürgerrechtlerin und Überlebende eines Konzentrationslagers über…

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https://www.youtube.com/watch?v=J6bAGDAa3Aw Unter dem Namen Duo Z traten die Sinto-Liedermacher Tornado Rosenberg und Rudko Kawczinsky Anfang der 1980er-Jahre auf. 1981 veröffentlichten sie die LP “Ganz anders“, die 13 Lieder umfasst. Mit Titeln wie “Kind im Ghetto“ oder “Das Ordnungsamt“ thematisieren sie den Rassismus gegen Sinti und Rroma in Deutschland. Szenen im Dokumentarfilm „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind“ (1982) von Melanie Spitta und Katrin Seybold sind mit Kompositionen von Tornado Rosenberg und Rudko Kawczinsky hinterlegt. Ganz anders. Deutsche Zigeunerlieder ⎢ Duo Z ⎢ Deutschland ⎢ 1981.

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Pambazuka News ist ein Pan-Afrikanischer Online- und Email-Newsletter. Er wurde im Jahr 2000 von Mitgliedern Pan-Afrikanischer Communities in Afrika entwickelt und bietet seither eine Plattform für Beiträge, die sich gesellschaftlich und politisch relevanten Angelegenheiten sowie sozialer Gerechtigkeit auf dem Kontinent widmen. Pambazuka News wird wöchentlich in den Sprachen Englisch, Portugiesisch und Französisch veröffentlicht. Aktuelle Beiträge sind in den Rubriken Gender & Minorities, Governance, Arts and Book Reviews, Land and Environemnt, Pan-Africanism, Advocacy and Campaigns geordnet. Pambazuka News produziert außerdem das Blog AU Monitor. Hier werden Informationen für die Zivilgesellschaft bereitgestellt, die die Afrikanische Union und interne aktuelle Entwicklungen betreffen. Pambazuka…

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Mit dem Untertitel „Schwarze Bewegungsgeschichte erinnern. Bilanz ziehen und Zukunftsvisionen entwickeln“ erschien im Januar 2016 – 30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – der Band Spiegelblicke. Im Buch kommen in Form von Essays, Portraits, analytischen Texten, Storytelling und Foto-Reportagen unterschiedliche Autor_innen, Zeitzeug_innen und Portraitierte zu Wort und Ausdruck. Es widerspiegeln sich Blicke aus mehreren Generationen Schwarzer Deutscher auf rassistische Strukturen, Identitätsfindung, Ausschluss-Mechanismen und Empowerment. „Inhaltlich geht es um Schwarze Menschen in der NS-Zeit, die Geschichte des Kolonialismus und seine Reichweite in die Gegenwart – beispielsweise im Bildungs- und Rechtssystem. Um selbstbestärkende Interventionen von Eltern, Lehrenden,…

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https://www.youtube.com/watch?v=FB3d8SJrcBU Diese Poetry-Performance ist eine Ansprache an Eltern von Kindern of Color. Die Performer*innen thematisieren aus einer Betroffenenperspektive heraus Erfahrungen, die sie als Rassifizierte von ihren weißen Eltern trennen und mahnen zu einem reflektierten Umgang mit „race relations“ (auch) in engen familialen Kontexten.

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